Berichte der letzten Wochen

Auftaktniederlage für SG Vaihingen/Ludwigsburg

 

Nach einer schwachen ersten Halbzeit gelingt den Hockeyherren in der zweiten Hälfte keine Wiedergutmachung.

 

Stephan Veigel, Sven Hartmann, David Maczynski, Pierre Schöttle, Jonas Benz, Jakob Brandauer - die Liste der fehlenden Spieler zum Saisonstart bei der SG Vaihingen/Ludwigsburg war lang. Dazu noch die Abgänge von Romano Konwiarz und Felix Humbeck. Es fehlte also nicht nur an viel Erfahrung, sondern auch an einem Trainer, der die taktische Marschrichtung festlegte. „Wir sind diejenigen, die heute hier sind und das Spiel machen.“, spornte Daniel Löpsinger seine Mitspieler vor dieser denkbar schweren Aufgabe ein. Aufgrund nur drei nomineller Abwehrspieler, entschieden sich die Hausherren für ein 3-4-3 Spielsystem mit defensiver Ausrichtung. Diese Formation sollte sich jedoch schnell als Fehleinschätzung herausstellen und das Spiel letztlich auch entscheiden. Die Spielkontrolle war zwar recht gleichmäßig verteilt, allerdings nutze der VFB Stuttgart die Lücken in der gegnerischen Dreierkette und zogen die Verteidiger immer wieder auf die Außenbahnen. Gleich drei unglückliche Treffer kassierte die SG in den ersten 15 Spielminuten. Zunächst konnte eine Flanke aus dem Halbfeld mehrfach nicht abgefangen werden und Stuttgarts Stürmer freute sich als Nutznießer über das 0:1. Das zweite Gegentor fiel nach einer Strafecke und einem Missverständnis beim Herauslaufen. Das dritte Tor für die Gäste fiel aus spitzem Winkel ins kurze Toreck. Mittelffeldmann Daniel Sugg motivierte seine Kameraden nach jedem Gegentreffer die Köpfe nicht hängen zu lassen. In der Offensive hatten die Gastgeber durchaus Gelegenheiten, um selbst torgefährlich zu werden. Die beste Chance zum Anschlusstreffer in Form einer kurzen Ecke wurde von Tobias Bachmann bei seinem Pflichtspieldebüt herausgeholt. Der Schuss von Daniel Sugg war dann jedoch zu unplatziert. Im Gegenzug erzielte der VFB Stuttgart nach 25 Minuten das nächste Tor nach schöner Flanke von der Grundlinie an den Siebenmeterpunkt. Ein einfaches, aber effektives Tor. Die SG hatte danach nochmals selbst eine gute Gelegenheit, aber die scharfe Flanke fand keinen Abnehmer. Ganz anders die Gäste, deren Senior im Sturm mit einem Traumtor in den Torwinkel das 0:5 markierte. Um die Halbzeitpause ohne weiteren Gegentreffer zu erreichen, nahm die SG Vaihingen/Ludwigsburg eine Auszeit. In dieser wurde die Formation kurzfristig auf 4-4-2 umgestellt und Sven König verstärkte die Abwehr. Immerhin war diese Maßnahme erfolgreich und weitere Gegentore blieben aus. In der Pause galt es dann die taktische Umstellung in Ruhe zu besprechen. Die SG Vaihingen/Ludwigsburg zog sich komplett in die eigene Hälfte zurück, um die Räume enger zu machen und nicht vollends überrannt zu werden. Diese Umstellung war der Schlüssel zum Erfolg. Erfolg aber natürlich nur in der Form, dass nicht auch noch die zweite Halbzeit verloren gehen sollte. Sehr positiv fiel dabei Sven König auf, der die neue Rolle als Innenverteidiger gekonnt umsetzte. Gemeinsam mit Jörg Seifert, Jan-Michael Zeeb und Horst Wiesebrock stand nun eine starke Viererkette auf dem Feld, die kaum mehr Torchancen zuließ. Nach einem Foul an Reinhard Bronner im Schusskreis bekamen die Hausherren einen Siebenmeter zugesprochen. Daniel Sugg krönte seine starke Leistung mit dem Ehrentreffer zum 1:5. Danach gelang den Gästen das 1:6 nur aufgrund eines Stoppfehlers anlog zum ersten Tor. Die SG Vaihingen/Ludwigsburg hatte zwar auch noch offensive Aktionen, konnte diese aber nicht gut genug zu Ende spielen, um weitere Treffer zu erzielen. Nach einer deutlich ausgeglichenerer zweiten Halbzeit endete das Spiel mit 1:6. Ein klarer Fehlstart für die Hausherren gegen den Absteiger. Unter den gegebenen Voraussetzungen erschien im Rückblick aber selbst ein Punktgewinn als unrealistisch. „Wir waren heute die klar schlechtere Mannschaft. Das heißt aber nicht, dass die Jungs, die auf dem Platz standen nicht alles gegeben hätten.“, stellte Daniel Sugg nach dem Spiel fest. Torhüter Daniel Löpsinger pflichtete ihm bei: „Wir haben taktisch falsch begonnen und dann zu spät reagiert. So fiel die Niederlage höher aus, als es hätte sein müssen.“

Als positive Erkenntnis kann die SG jedoch die gute Einsatztauglichkeit von Sven König als Abwehrspieler mitnehmen. Nach dem nun folgenden spielfreien Wochenende geht es in 14 Tagen für die Vaihinger und Ludwigsburger Spieler zu Hause gegen den ETSV Offenburg.

 

Es spielten: Daniel Löpsinger - Daniel Sugg, Horst Wiesebrock, Jörg Seifert, Karim Kohler, Thomas Sodlaczek, Philipp Gerstung, Sven König, Jan-Michael Zeeb, Daniel Mössner, Reinhard Bronner, Tobias Bachmann.

Sommerferien-Projekt „A-B-C-D-E-MOKRATIE neu buchstabiert!“ mit der Christoph Sonntag Stiphtung

 

Am 02.08.2018 wurde die jugendliche Gruppe vom Club an der Enz von einem Kleinbus  am Stromberggymnasium abgeholt und nach Bad Canstatt zu Christoph Sonntags Privatsitz mit Privattheater gebracht.

 

Dort angekommen starteten wir mit einem leckeren Frühstück und lernten Sozialpädagoge Luigi und die Mitarbeiter von der Christoph Sonntag Stiphtung , Hannes und Tina, kennen.

Während wir unsere Bäuche füllten, erklärte uns Luigi den Ablauf des Projekttages.

Ziel des Tages ist, das wir gemeinsam in einzigartigem Format das Thema Demokratie verstehen, erlernen und erleben sollen.

 

Den Start machten wir mit einer Auswahl von Fotos,  wovon jeder sich eines aussuchte. Dann stellten wir uns einzeln vor und jeder erklärte anhand des Fotos, was für einen selbst in „Demokratie zu leben“ bedeutet.

Anschließend wurden einige Aussagen vorgelesen und die Jugendliche teilten Ihre Meinung dazu mit und ordneten die Karte in einer Prozentscala ein ( 100%=stimme ich voll zu/0% stimme ich überhaupt nicht zu ).

Anschließend teilten wir uns in 3 Gruppen ein, jeder musste sich 4 beliebig lange Schnüre abschneiden. Mit diesen verknüpften sich die einzelnen Gruppen so, dass jeder mit jedem verbunden war. So verschnürt stürzte sich dann jede Gruppe zum Grillbuffet. Es war ein lustiges Mittagessen.

 

In der Mittagspause machten sich die Jungs über den verfügbaren Flipper her und die Mädchen chillten draußen im Schatten oder spielten mit Christoph Sonntags Hund Louis.

 

Nach der Pause karrten uns 3 Taxis quer durch Stuttgart, zum Stuttgarter Pressehaus.

Dort sind wir von Frau Pfersich mit einer kurzen Begrüßung und einem Film rund um die Zeitung und den Sinn von Journalismus empfangen worden.

Sie führte uns durch die riesige Druckermaschine und erklärte uns den Druckvorgang.

Abschließend führten wir noch eine Diskussionsrunde rund um den Journalismus in verschieden Ländern, z.B.  aktueller Journalismus in der Türkei, Syrien und Amerika.

 

Dann ging es wieder zurück zu Christoph Sonntags Haus.

Hier empfing uns Christoph und erklärte seine Beweggründe seines Berufs als Kabarettist.  So möchte er heikle Themen ( Kritik öffentlicher Ereignisse oder Personen aus der Politik und Gesellschaft ) lustig ansprechen und die Zuschauer und Zuhörer zum Nachdenken ermutigen und dass sie so ihre eigene Meinung bilden.

 

Auch erwähnte er, dass er bei seinem ersten Treffen mit Angela Merkel wohl nicht den besten Eindruck hinterlassen hat, weil Sie sein signiertes Buch, welches er Ihr mitgebracht hat, einfach dezent liegen gelassen hat.

Anschließend hat er für uns seine zwei Handpuppen Herr Öttinger und Herr Kretschmann aktiviert und uns in einer Serie zum Lachen gebracht.

Abschließend hat er noch seinen Hit „I muss gar nix“ zum Besten gegeben.

Hier hat er uns mit seinem Geigensolo beeindruckt.

Zum Ausklang gab es noch eine Autogrammstunde und Einladungen zu den anstehenden Auftritten.

 

Nach einem lehrreichen, informativen, leckeren und saumäßig lustigen Tag verabschiedeten wir uns von Christoph und seiner Crew und fuhren wieder gen Heimat.

Mädchen C feiern erfolgreichen Spieltag in Heidelberg

 

Am 21.07.18 haben die C Mädchen vom Club an der Enz, ihren letzten Spieltag vor den Sommerferien beim HC Heidelberg angetreten.

 

Im 1. Spiel gegen den HTC Stuttgarter Kickers 2 haben die Mädchen nicht wirklich in den Spielfluss gefunden und mussten sich mit einem 3:1 geschlagen geben.

Allerdings haben sie diese Niederlage im nächsten Spiel gegen den HC Mannheim 4 direkt wett gemacht, in dem sie dieses Spiel mit 0:2 für sich entschieden.

Die positive Entwicklung des Spielaufbaus konnte im 3. Spiel beibehalten werden und somit bezwangen die Mädels den AC Weinheim mit 0:7.

Auch das letzte Spiel gegen den HC Heidelberg 2 lief überragend gut und konnte mit einem klaren Sieg von 1:7 heimgebracht werden.

 

Es spielten: Cosima Authenrieb, Felia Bauz ( TW ), Kirpa Bedi, Veronika Gloser, Paula Schiffman, Emma von Malsen, sowie unsere Torschützen: Yaelle Hénon-Steck, Julia König und Teresa Kräber

Platz 3 am Saisonende

 

Die SG Vaihingen-Ludwigsburg beendet nach einem Unentschieden am letzten Spieltag gegen Karlsruhe die Saison im Mittelfeld der Tabelle.

 

Nach dem Last-Minute-Ausgleich im Hinspiel wollten die Hausherren dieses Mal selbst früh in Führung gehen, um das Spiel zu kontrollieren. Karlsruhe war dieses Mal jedoch auch spielerisch stärker und bot ordentlich Paroli. Auf beiden Chancen ergaben sich Torchancen, die in den ersten 15 Minuten aber keiner Mannschaft zur Führung reichten. Die SG agierte in der Abwehr mit einer Dreierkette und stand daher oft im eins-gegen-eins. Die Spieler konnten sich aber auf Ihren Torhüter verlassen, der die wenigen Chancen des KTV parierte. In der Offensive harmonierte der Dreiersturm um Karim Kohler, Pierre Schöttle und Jonas Benz nach jetzt drei Spielen in gleicher Formation sehr gut. Die Führung für die Heimmannschaft erzielte dann jedoch Daniel Sugg, der die Geschicke aus dem Mittelfeld lenkte. Eine Strafecke verwandelte er mit einem harten Flachschlag zur verdienten Führung. Auch danach verblieb die Spielkontrolle bei der SG Vaihingen-Ludwigsburg. Mit einem nahezu voll besetzten Kader konnte das aggressive Pressing konsequent bis zur Halbzeitpause durchgezogen werden. In dieser mahnte Spielertrainer Romano Konwiarz seine Mitspieler an in der Defensive eroberte Bälle schnell und klar zu verteilen, um unnötige Gefahren zu vermeiden. Außerdem sollte noch mehr Seitenwechsel gespielt werden, da diese bei den Gästen für große Probleme gesorgt hatten. Trotz allem kam Karlsruhe besser aus der Halbzeitpause und riss das Spiel immer mehr an sich. Die Gastgeber hatten zwar weiterhin einige Chancen, konnten diese aber nicht zur Absicherung der Führung nutzen. Mit zunehmender Dauer begann stattdessen das Hadern mit sich selbst und dem Schiedsrichter. „Die Abstandsregelung bei Flugbällen hat er entweder ignoriert oder nicht gekannt.“, ärgerte sich Kapitän Jan-Michael Zeeb. Umso konsequente ahndete der Schiedsrichter Stockfouls. Ein solches führte schließlich zur Strafecke für die Gäste. Zwei Schüsse konnte Torhüter Daniel Löpsinger abwehren, aber im dritten Versuch versenkte der gegnerische Schütze den Ball aus kurzer Distanz zum Ausgleich. In der Folge wurde das Spiel deutlich ruppiger. Bei einem Sieg oder Unentschieden wäre die SG Vaihingen-Ludwigsburg auf dem dritten Tabellenplatz geblieben. Jetzt hoffte stattdessen der Karlsruher TV noch auf den Sieg und den Platztausch am letzten Spieltag. Erste Konsequenz des aggressiven Spielverlaufs war eine grüne Karte und somit zwei-minütige Zeitstrafe für Jan-Michael Zeeb. Die Strafzeit konnten die Hausherren unbeschadet überstehen und kurz danach sogar eine eigene Strafecke herausholen. Dies erboste einen KTV-Stürmer so sehr, dass er sich von der grünen bis zur gelben Karte diskutierte. Bei nur noch sieben Minuten verbleibender Spielzeit war klar, dass die Badener das Spiel mit zehn Spielern beenden mussten. Die Unterzahl zwang Karlsruhe die Offensivbemühungen deutlich zurückzufahren. Stattdessen konnte die SG sich den Gegner zurecht legen und versuchte mit einem erneuten Führungstreffer die Saison zu entscheiden. Unmittelbar nach seiner Einwechslung wurde allerdings Romano Konwiarz ebenfalls wegen Meckern mit gelb vom Platz geschickt. Es waren dann noch zwei Minuten zu spielen, in denen keines der beiden Teams mehr zu Torchancen kam. Glücklicherweise beruhigten sich die Gemüter kurz nach Abpfiff auch wieder. „Durch die Diskussionen haben wir das Spiel vollends aus der Hand gegeben. Die halbe Mannschaft war mit dem Schiri beschäftigt und die andere Hälfte damit die Mitspieler zu beruhigen.“, ärgerte sich Philipp Gerstung. Am Ende waren dann aber alle Spieler der SG Vaihingen-Ludwigsburg zu recht mit der Saison zufrieden. „Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht und das gilt auch für die komplette Saison.“, resümierte Romano Konwiarz das letzte Dreivierteljahr. Die Tabelle zeigt nach dem letzten Spieltag eine Dreiklassengesellschaft. Die beiden Teams an der Tabellenspitze liegen jeweils nur drei Punkte liegen, die SG Vaihingen-Ludwigsburg holte die Hälfte der möglichen Punkte. Damit gelang auch eine deutliche Absicherung ans Tabellenende.
In der kommenden Spielzeit werden beide Mannschaften die Spielgemeinschaft fortsetzen und wollen sich dann nochmals steigern.

 

Es spielten: Daniel Löpsinger - Daniel Sugg, Malte Henn, Karim Kohler, Horst Wiesebrock, Sven König, Philipp Gerstung, Matthias Späth, Jan-Michael Zeeb, Romano Konwiarz, Pierre Schöttle, Jonas Benz, Reinhard Bronner, Jakob Brandauer, David Maczynski.

Hockeyherren in Riederich siegreich

 

Erst in der zweiten Halbzeit gelingt es der SG Vaihingen-Ludwigsburg den erwartet deutlichen Sieg einzufahren.

 

Nach dem 10:0-Heimsieg aus der Hinrunde war auch im Rückspiel ein deutlicher Erfolg das einzig akzeptable Ergebnis. Entsprechend stellte Trainer Romano Konwiarz sein Team in einem offensiven 3-4-3 auf und verlangte von Beginn an aggressives Pressing an der gegnerischen Viertellinie. Seine Spieler beherzigten die Vorgabe und Riederich war direkt gezwungen lange Bälle aus der eigenen Abwehr zu schlagen. Was jedoch noch nicht gut genug funktionierte war das eigene Angriffsspiel. „Wir haben uns die komplette erste Halbzeit von den Gegnern einlullen lassen und unsere Qualität nicht auf den Platz gebracht.“, ärgerte sich Abwehrmann Jakob Brandauer. Die SG hatte zwar fast ununterbrochen den Ball, spielte es aber zu kompliziert. Viele Einzelaktionen,

Rückhandpässe und zu wenig Breite im Spiel sorgten dafür, dass nur wenig Chancen generiert werden konnten. Erst nach fünfzehn Minuten gelang der Führungstreffer durch Stürmer Pierre Schöttle, der nach dem schweren Zusammenprall vor zwei Wochen doch keine größere Verletzung erlitten hatte. Nach dem Führungstreffer und einer kurz danach folgenden Auszeit, gelang den Gästen weiterhin nicht mehr aus dem eigenen Ballbesitz zu machen. Hin und wieder konnte sogar Riederich selbst über Konter dem gegnerischen Schusskreis nahekommen. Fünf Minuten vor der Halbzeit fiel dann doch noch das 0:2 durch Steffen Eger nach einer Strafecke. In der Halbzeitpause wiederholte Romano Konwiarz seine Ansprache aus der Auszeit. Die SG Vaihingen-Ludwigsburg stand danach frühzeitig wieder auf dem Feld, um das Spiel fortzusetzen.


In den ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff wurde dann die komplette Überlegenheit deutlich. Die SG spielte die eigenen Angriff breit aus, nutze Seitenwechsel, um sich bis zur Torlinie zu kombinieren und spielte von dort scharfe Flanken in den Schusskreis. Dadurch fielen binnen kürzester Zeit das 0:3 und 0:4. Beide Tore erzielte Felix Humbeck. Nach einem langen Flugball von Abwehrspieler Stephan Veigel setzte sich Humbeck dann auch noch im Sprintduell durch und machte mit dem 0:5 seinen lupenreinen Hattrick perfekt. Die Partie war spätestens jetzt entschieden. Nach diesem kurzen Feuerwerk flachte das Spiel wieder ab. Die SG war sich ihrer Sache extrem sicher und schaltete mehre Gänge zurück, sodass für längere Zeit sogar Riederich die Spielkontrolle übernahm. Mangelnde Konsequenz in der Rückwärtsbewegung führte zu mehreren Chancen der Hausherren. Diese wurden dann aber spätestens von Torhüter Daniel Löpsinger vereitelte, der in einer Aktion sogar an der eigenen Viertellinie klärte. In diese Phase hinein sorgte Stephan Veigel für das 0:6. Nach einer Strafecke war der Abwehrchef vorne geblieben und verwandelte den Nachschuss sicher. Den Schlusspunkt setzte einige Minuten vor Spielende Steffen Eger, nach schönem Kombinationsspiel das 0:7 erzielen konnte. Die letzte Aktion gehörte dann nochmals den Hausherren. Nach einer Parade des SG-Torhüters war der Nachschuss eigentlich schon im Tor. Der Schiedsrichter hatte jedoch Sekunden davor auf Strafecke entschieden. Diese konnte Riederich allerdings nicht für den Ehrentreffer nutzen.
„Die kurze Phase nach der Halbzeit hat mir gut gefallen. Ansonsten haben wir eher etwas unter unseren Möglichkeiten gespielt. Nach einem so deutlichen Sieg will ich aber auch nicht zu viel kritisieren.“, fasste Trainer Romano Konwiarz den Samstagnachmittag zusammen. In zwei Woche empfängt die SG Vaihingen-Ludwigsburg zum Saisonabschluss Karlsruhe und will mit einem weiteren Sieg den dritten Tabellenplatz sichern.

 

Es spielten: Daniel Löpsinger - Horst Wiesebrock, Karim Kohler, Stephan Veigel, Jörg Seifert, Steffen Eger, David Maczynski, Reinhard Bronner, Jonas Benz, Pierre Schöttle, Jakob Brandauer, Daniel Mössner, Sven König, Philipp Gerstung.

 

Hockeymänner mit Niederlage gegen Tabellenführer

 

Beim Auswärtsspiel in Heidelberg hat die SG Vaihingen-Ludwigsburg das Nachsehen. Unter anderen Voraussetzungen wären Punkte möglich gewesen.

 

Auf Pierre Schöttle (Schädelprellung), Jan-Michael Zeeb, David Maczynski (beide privat verhindert) Stephan Veigel und Sven König (beide als Trainer im Einsatz) musste die SG verzichten. Zusätzlich fehlte Romano Konwiarz als Spielertrainer, da kein anderer Schiedsrichter verfügbar war.  Somit ohne Auswechselspieler und nahezu ohne nominellen Verteidiger war die erste Herausforderung für die Gäste bereits eine geeignete Aufstellung zu finden. Mit Jakob Brandauer war nur ein Stammverteidiger dabei, der in der Viererkette von Horst Wiesebrock sowie den Mittelfeldspielern Matthias Späth und Philipp Gerstung unterstützt wurde. Auf dem Papier war man somit das unterlegene Team und agierte deutlich defensiver als üblich. Nachdem in den ersten zehn Minuten nicht viel passierte, konnte Heidelberg mit einem sehenswerten Treffer in Führung gehen. Der Stürmer nahm einen Flugball geschickt an, legte ihn sich auf die Rückhand und verwandelte hart und platziert in die Torecke. Die Gäste taten sich im Spielaufbau danach weiterhin schwer. Der Tabellenführer hatte schnell erkannt, dass die Abwehr neu zusammengestellt war und spielte intensives Pressing. Im eigenen Ballbesitz wurde über schnelle Kombinationen ein ums andere Mal bis in den gegnerischen Schusskreis kombiniert. Dort scheiterten die Stürmer dann aber ein ums andere Mal am SG-Torhüter. Daniel Löpsinger absolvierte sein bestes Spiel der Saison und ließ den Gegner ein ums andere Mal verzweifeln. Egal, ob im Eins-gegen-Eins oder bei Schüssen vom Schusskreisrand. Sogar außerhalb des eigenen Schusskreis fing er Konterspielzüge ab. Die einzige Torchance in der ersten Halbzeit nutzten die Gäste zum spektakulären Ausgleich. Jonas Benz setzte sich auf der linken Außenbahn durch, sprintete mit Ball über das halbe Feld und und schloss sehenswert ab. Nach einem Rückhandschlag wie ein Strahl schlug der Ball ins kurze Toreck ein. Trotz weiterer starker Paraden seines Torhüters konnte der Gegner nochmals in Führung gehen. Nach einer Strafecke gelang es dem TSG-Stürmer einen Flachschlenzer noch entscheidend zum 2:1 abzulenken. Wenige Minuten später ging es für beide Teams in die Pause.

Viel Kritik gab es trotz des Rückstands am eigenen Spiel nicht. Die anwesenden SG-Spieler kämpften mit aller Kraft gegen den zahlenmäßig und in Summe auch spielerisch überlegenen Gegner an. „In vielen Situationen kann ich die Einzelleistung in allen Mannschaftsteilen nur loben.“, stellt Romano Konwiarz klar, der sein Team lediglich in der Pause unterstützen konnte. Der Taktikwechsel hin zu einem offensiveren 4-3-3 war dann nochmals ein Versuch erneut den Ausgleich zu erzielen.

Die zweite Halbzeit verlief vom Spielverlauf jedoch unverändert. Die SG Vaihingen-Ludwigsburg ließ in Summe weniger Chancen des Gegners zu, musste die Offensive dafür aber nahezu komplett opfern und die drei Stürmer waren nahezu vom Spiel abgeschnitten. Nach 55 Minuten sorgte der Tabellenführer dann für die Vorentscheidung. Erneut nach einer Strafecke fand der Ball den Weg in den Torwinkel. Die Gäste blieben hingegen komplett ohne Torabschluss. Eine höhere Niederlage verhinderte, wie schon in den ersten 35 Minuten, Daniel Löpsinger mit einer Parade nach der anderen. „Es war eine super kämpferische Leistung von uns. Wir hatten nur sehr wenig Ballbesitz. Da haben auch die Feldspieler viele gegnerische Angriffe abgefangen. Wir bauen die Mannschaft immer von hinten nach vorne auf und mussten deshalb heute leider einige gute Offensivkräfte für Defensivstabilität umfunktionieren.“, stellt der SG-Torhüter klar.

Aus den beiden restlichen Saisonspielen will die SG Vaihingen-Ludwigsburg die volle Punktausbeute holen.

 

Es spielten: Daniel Löpsinger - Felix Humbeck, Matthias Späth, Karim Kohler, Horst Wiesebrock, Jakob Brandauer, Reinhard Bronner, Jonas Benz, Jörg Seifert, Philipp Gerstung, Daniel Mössner.

SG Vaihingen-Ludwigsburg mit Pflichtsieg gegen Straßburg

 

In einem ereignisarmen Spiel absolvierte die Hausherren das Pflichtprogramm. Hauptereignis war die Verletzung von Pierre Schöttle mit anschließendem Hubschraubereinsatz.

 

Wie immer war für die SG Vaihingen-Ludwigsburg gegen Straßburg nur ein Sieg akzeptabel. Dementsprechend sah auch die Taktik aus. Bereits an der gegnerischen Viertellinie sollte Druck gemacht werden. Das gelang Mal besser und Mal schlechter. Aus dem Spiel heraus konnten die Gastgeber noch keine überzeugenden Torchancen generieren. Erst eine Standardsituation in Form einer Strafecke brachte große Torgefahr. Nach einer Variante konnte Kapitän Jan-Michael Zeeb wenige Meter vor dem Tor mit einem Stecher das 1:0 erzielen. Danach ging das Spiel jedoch unverändert weiter. Die SG zeigte hin und wieder gute Ansätze sowie an ganz passables Kontaktspiel. Allerdings schlichen sich auch immer wieder Ungenauigkeiten ein. „Wir haben falsche Entscheidungen getroffen und das Positionsspiel passte teilweise nicht. Das hat uns oft den Angriff kaputt gemacht.“, stellte Jan-Michael Zeeb fest. Die Gäste aus Frankreich waren in ihren spielerischen Fähigkeiten ohnehin sehr limitiert. So gelang der Heimmannschaft trotz unterdurchschnittlicher Leistung nach 25 Minuten das 2:0. Wieder war es eine Strafecke, die den Treffer einleitete. Im dritten Nachschuss vollstreckte Philipp Gerstung von der Schusskreisgrenze. Torhüter Daniel Löpsinger hatte bis dahin einen komplett ruhigen Nachmittag erlebt. Erst nach 30 Minuten musste er eingreifen und fing einen Straßburger Konter weit vor dem Tor und außerhalb seines Schusskreises ab. Kurz vor der Halbzeitpause kam es dann zum großen Aufreger. Stürmer Pierre Schöttle  blieb nach einem Zusammenprall zunächst bewegungslos am Boden liegen. Sofort reklamierte die Mitspieler, dass ein Krankenwagen angefordert werden müsse. „Die Situation war äußerst undurchsichtig, weil niemand sofort bei ihm war. Er war dann aber direkt ansprechbar“, beschreibt Daniel Löpsinger die Situation. Vermutet wurde auch eine Tätlichkeit des Straßburger Verteidigers, da kurz davor Pierre Schöttle mit diesem aneinander geraten war. Die Schiedsrichter unterbrachen das Spiel aber nur wegen der Verletzung. Am Boden liegend klagte der Angreifer über einseitigen Hörverlust und einen möglichen Kieferbruch. Der eintreffende Notarzt entschied letztendlich, dass aufgrund der noch offenen Diagnose sicherheitshalber ein Hubschrauchertransport angefordert wurde. Bis dieser abgeschlossen war, handelte es sich bereits um eine über einstündige Spielunterbrechung. Die Schiedsrichter beschlossen im Einvernehmen mit beiden Teams direkt die zweite Halbzeit anzupfeifen und die verbleibenden 40 Sekunden aus Hälfte eins nachspielen zu lassen. Spielerisch verlief die zweite Halbzeit jedoch noch magerer als die Erste. Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Spiel merkte man den Hausherren an. Die Stimmung auf dem Feld wurde zunehmend rauer und es wurde mit vielen Situationen gehadert. Trotz allem gelang Philipp Gerstung noch ein weiterer Treffer, der Mitte der zweiten Halbzeit den 3:0 Endstand markierte.

„Es war heute ein bescheidener Nachmittag, das ging schon beim Aufwärmen los. Immerhin haben wir die drei Punkte und hoffen nun auf schnelle Genesung unseres Mitspielers.“, resümierte Torhüter Daniel Löpsinger. Die SG Vaihingen-Ludwigsburg konnte sich glücklich schätzen, dass der Gegner Straßburg hieß. In jedem anderen Spiel hätte es mit dieser Leistung wohl nicht zum Sieg gereicht.

Am späten Abend gab es von Pierre Schöttle Entwarnung. Glücklicherweise wurde keine Kieferfraktur und auch kein Hörverlust diagnostiziert. Die Ausfallzeit war jedoch noch ungewiss.

 

Es spielten: Daniel Löpsinger - Stephan Veigel, Jakob Brandauer, Matthias Späth, Daniel Sugg, Reinhard Bronner, Sven König, David Maczynski, Philipp Gerstung, Steffen Eger, Karim Kohler, Pierre Schöttle, Daniel Mössner, Jan-Michael Zeeb.

SG Vaihingen-Ludwigsburg unterliegt Freiburg mit 0:4

 

Ohne Auswechselspieler verlieren die Hockeymänner aus Vaihingen und Ludwigsburg trotz spielerischer Ebenbürtigkeit in Freiburg.

 

Nur mit einem Rumpfkader ging es für die SG zum Auswärtsspiel in den Breisgau. Diverse Spieler und auch Trainer Romano Konwiarz waren terminlich verhindert. Bei frühsommerlichen Temperaturen war schon vor dem Spiel klar, dass die Spieler an körperliche Grenzen stoßen würden. Ohne Auswechselspieler war eine andere Taktik erforderlich. Wie in den letzten Spielen auf Pressing zu setzen, stellte keine Option dar. Daher agierten die Gäste zunächst abwartend und überließen Freiburg die Spielgestaltung. Die Hausherren nutzen die Gelegenheit und suchten geduldig nach Lücken. In den ersten 15 Spielminuten geschah jedoch sehr wenig. Mit der Zeit wurde es für die SG-Spieler jedoch immer kraftraubender in der Defensive zu verschieben. Dadurch ergaben sich durch schnelle Seitenwechsel Räume für Freiburg. Nach knapp 20 Minuten wurde eine solche Lücke für einen langen Pass in die Tiefe genutzt. Die hereingebrachte Flanke wurde vom Gästekeeper an den Fuß des heran stürzenden Stürmers gelenkt. Der Schiedsrichter übersah diesen Regelverstoß jedoch und im Nachschuss fiel aus kurzer Distanz das 1:0. Spielerisch war die SG Vaihingen-Ludwigsburg jedoch ebenbürtig und konnte sich ihrerseits eigene Torchancen erarbeiten. Der erfolgreiche Torabschluss blieb jedoch aus. Nach weiteren unspektakulären 10 Minuten ging es in die Halbzeitpause. Diese wurde auf SG-Seite vor allem zur Regeneration genutzt. Aber auch taktisch stellte das Team um. Anstelle eines 4-4-2 sollte zu Beginn der zweiten Hälfte im 3-4-3 agiert werden. Diese riskantere Formation war die einzige Möglichkeit, um offensiv den Druck zu erhöhen und einen möglichen Ausgleich zu erzielen.

In den ersten Minuten schien der Plan aufzugehen. Wie schon die letzten Gegner, hatte auch Freiburg nun größere Probleme im Spielaufbau und verlor den Ball früh. Allerdings gelang es nicht aus diesen Gelegenheiten das 1:1 zu erzielen. Stattdessen konnte Freiburg die größeren Räume in der Gästeabwehr nutzen. Eine Überzahlsituation führte zu freiem Schussfeld. Torhüter Daniel Löpsinger konnte den Ball jedoch aus kurzer Entfernung abwehren und kratzte sogar noch den Nachschuss von der Torlinie. Das 0:2 fiel dann aber nur wenige Minuten später. Am langen Pfosten stand ein Freiburger Stürmer komplett frei und hatte keine Schwierigkeiten den Ball im Tor unterzubringen. Danach kam es zum Einbruch bei den Gästen. „Die ersten Spieler klagten schon über Übelkeit und und begannen zu frieren. Bei über 25 Grad sind das klare Überlastungszeichen.“, beschreibt Abwehrspieler Jakob Brandauer die Situation. Die taktischen Fehler häuften sich in der Folge. Es gelang den Gästen nicht mehr die Räume zuzustellen und konsequent die Gegenspieler zu decken. Dies führte zu zwei weiteren Großchancen für die Breisgauer und einem zwischenzeitlichen Spielstand von 0:4. Mit Kampfgeist und gutem Rückhalt zwischen den Torpfosten gelang es der SG Vaihingen-Ludwigsburg in den letzten 10 Spielminuten weitere Gegentreffer zu verhindern. Sogar zwei Konterchancen gab es noch, die aber nicht zu Toren führten. Am Ende stand somit eine deutliche 0:4 Niederlage. Ärgerlich aus Sicht der Gäste war, dass man nicht spielerisch, sondern nur kräftemäßig unterlegen war. „Ohne Auswechselspieler ist es auf Dauer nur eine Frage der Zeit bis dieKraft und taktische Disziplin nachlassen. Das macht dann zwischen zwei gleichwertigen Teams den Unterschied aus.“, ärgerte sich Daniel Löpsinger.

Über die Pfingstferien hinweg hat die SG Vaihingen-Ludwigsburg spielfrei. Erst Mitte Juni geht es mit einem Heimspiel weiter.

 

Es spielten: Daniel Löpsinger - Stephan Veigel, Jakob Brandauer, Matthias Späth, Malte Henn, Reinhard Bronner, Sven König, David Maczynski, Philipp Gerstung, Lukas Knirsch, Karim Kohler.

Hockeyherren mit spektakulärem Unentschieden

 

Die SG Vaihingen-Ludwigsburg und der Karlsruher TV trennen sich nach spannender Schlussphase 2:2.

 

Mit dem Kantersieg aus der Vorwoche im Rücken fuhren die Hockeyherren der SG Vaihingen-Ludwigsburg mit entsprechendem Selbstvertrauen nach Karlsruhe. Klar war, dass es ein deutlich schwereres Spiel werden sollte, ein Sieg wurde aber dennoch angepeilt. Zu Spielbeginn stimmte die Formation bei den Gästen allerdings überhaupt nicht. Direkt nach dem ersten Ballverlust konnte Karlsruhe die Defensive leicht überwinden und hatte allein vor Torhüter Daniel Löpsinger die Doppelchance zur Führung. Spielertrainer Romano Konwiarz reagierte daraufhin sofort und tauschte die Positionen innerhalb der Abwehr. Im nächsten Angriff konnte sich das Heimteam aber erneut über den Flügel durchsetzen. Eine scharfe Flanke wurde vom SG-Torhüter abgelenkt. Der zweite Ball landete aber wieder beim KTV. Ein verunglückter Rückhandschuss entwickelte sich als Bogenlampe zur Flanke. Am langen Pfosten konnte der Karlsruher Stürmer den Ball ungestört aus der Luft über die Torlinie drücken und die frühe Führung erzielen. „Die ersten fünf Minuten hat es defensiv nicht gepasst. Es fehlten einige Spieler und deshalb mussten wir die Abwehr komplett umstellen.“, stellte Romano Konwiarz fest. Danach drehte sich das Spiel allerdings komplett. Der SG gelang es wieder die Räume komplett zuzustellen. Karlsruhe verlor den Ball meistens schon beim ersten Pass im Spielaufbau. Die SG Vaihingen-Ludwigsburg konnte dutzende Chancen herausspielen. Jedoch gelang weder aus dem Spiel heraus, noch nach mehreren Strafecken der Ausgleich. Wenige Minuten vor der Halbzeit kam der KTV mit einem Konter nochmals vor das Gästetor, scheiterte aber im eins gegen eins. Die letzte Aktion in der ersten Hälfte gehörte dann nochmals den Gästen. Ein langer Flugball erreichte Timo Stephan, der diesen auch im Tor unterbrachte. Der Schiedsrichter gab das Tor jedoch nicht, was eine Fehlentscheidung war. In der Pause forderte Romano Konwiarz sein Team auf noch mehr über die Flügel zu spielen, um dort den klaren Geschwindigkeitsvorteil der eigenen Spieler auszunutzen. Auch die Anspielstationen im Schusskreis wurden optimiert.

 

Der Spielverlauf setzte sich in den zweiten 35 Minuten nahtlos fort. Die SG vergab jedoch weiterhin eine Chance nach der anderen. Der Ball ging entweder am Tor vorbei, wurde zu zentral geschossen oder Flanken knapp verpasst. „Der Schusskreis war durch den tief stehenden Gegner auch extrem voll, sodass man nie viel Zeit zum Abschluss hatte. Trotzdem hätten wir natürlich eine der Gelegenheiten nutzen müssen.“, beschreibt Timo Stephan die vergebenen Ausgleichsmöglichkeiten. Mit fortschreitender Spielzeit verbreitete sich bei den Gästen immer mehr der Eindruck, dass es trotz der drückenden Überlegenheit womöglich nicht zum Sieg reichen würde. „Am Anfang ist man sich sicher, dass man das Spiel bei so vielen Chancen gewinnt. Wenn es dann aber irgendwann nur noch zehn Minuten sind, kommt Frust auf.“, beschreibt Kapitän Jan-Michael Zeeb die Stimmung auf dem Feld. Die Karlsruher überquerten zwei Minuten vor Spielende erstmals die Mittellinie in der zweiten Halbzeit. Ein Freischlag am gegnerischen Schusskreis verunglückte eigentlich. Dies überraschte die Gästedefensive allerdings so sehr, dass der Ball zum Stürmer durchkam und dieser vor dem leeren Tor stand. Abwehrspieler und Torhüter versuchten das Gegentor noch zu verhindern, aber Karlsruhe gelang es den Ball über die Linie zu drücken. Die Karlsruher Spieler konnten ihr Glück selbst kaum fassen, da das Spiel gewonnen schien. Direkt nach Wiederanpfiff konnte die SG eine Strafecke herausholen, die Jan-Michael Zeeb mit einem Flachschuss ins Toreck vollendete. Es verblieben noch 50 Sekunden Spielzeit. Erneut eroberten die Gäste den Ball und bekamen einen Freischlag. Nach anfänglicher, falscher Ausführung wurde dieser wiederholt und erneut kam es zur Strafecke. Das Spiel wurde bereits abgepfiffen. Allerdings werden Strafecken im Hockey auch nach Spielende noch ausgeführt. In der spielentscheidenden Situation behielt Felix Humbeck die nötige Ruhe, um mit einer Kopie des 1:2 tatsächlich noch den Ausgleich zu erzielen. „Nach diesen letzten Minuten war das Unentschieden ein gefühlter Sieg für uns. Nüchtern betrachtet hätten wir natürlich haushoch gewinnen müssen.“, stellt Torhüter Daniel Löpsinger nach dem Spiel klar.

Am kommenden Wochenende ist aufgrund der 30-Jahr-Feier des Club an der Enz spielfrei. Der nächste Gegner wartet dann nochmals eine Woche später beim Auswärtsspiel in Freiburg.

 

Es spielten: Daniel Löpsinger - Romano Konwiarz, Philipp Gerstung, Felix Humbeck, Timo Stephan, Steffen Eger, Jörg Seifert, Jan-Michael Zeeb, Reinhard Bronner, Horst Wiesebrock, Karim Kohler, Jakob Brandauer.

Mädchen B starten mit klarem Sieg in die neue Saison

 

Am 29.04.2018 fand der erste Spieltag in der Hockeyverbandsliga BW (Altersklasse Mädchen B) für die Mädels des CEV statt. Auf Grund der guten Leistungen in der Hallensaison starteten die Mädels hochmotiviert und mit viel Druck in ihr erstes Spiel. Die Mädels vom CEV waren von Anfang an klar überlegen, konnten ihre Stürme aber noch nicht gut in Szene setzen. Erst nach ca. 13 Minuten fanden die Mädels vom CEV richtig ins Spiel und gingen durch Anne-Sophie Traub mit 1:0 in Führung.  Die Mädels vom HC Villingen verteidigen nach Kräften konnten aber mit ihren weiten Pässen nur selten die Abwehr des CEV in Verlegenheit bringen. Trotz mehrere Großchancen und Strafecken für Vaihingen blieb es bei dem 1:0 zur Pause.

 

In der zweiten Halbzeit hatten sich die Mädels vom CEV endgültig an die Umstellung auf das Feld gewöhnt und drückten sofort auf das zweite Tor. Nach etwas weniger als 5 Minuten erzielte Bianca König nach einer Strafecke das 2:0 für Vaihingen. Mit einem zwei Tore Vorsprung im Rücken spielten die Mädels vom CEV sicher weiter nach vorne. Bianca König erzielte in der dreißigsten Minute mit einem sehenswerten Hochschuss das 3:0 für Vaihingen. 3 Minuten später erzielte Anne-Sophie Traub ein ebenso schönes Tor zum 4:0 Endstand. Die Mädels von HC Villingen kämpften bis zu Schluss und hatten kurz vor Schluss die Chance zu ihrem ersten Tor. Nachdem die Vaihinger Torhüterin bereits geschlagen war, gelang es Philippa Kiesel im letzten Moment der Angreiferin vom HC Villingen den Ball vom Schläger zu klauen.

 

Es spielten Lisa Bartz, Antonia Beyer, Nicola Beyer, Noa Busch, Leah Henkel, Philippa Kiesel, Bianca König, Julia König, Maria Muhler, Charlotte Palmer, Anne-Sophie Traub, Anika Trück, Emma Schweizer, Emma Warga.

Kantersieg zum Rückrundenauftakt

 

Die SG Vaihingen-Ludwigsburg besiegt den TSV Riederich deutlich mit 10:0.

 

Spielertrainer Romano Konwiarz konnte bei sommerlichen Temperaturen aus den Vollen schöpfen und hatte mit seiner SG 15 Mann im Kader. Hingegen die Gäste aus Riederich reisten nur mit 11 Spielern an.
Für die Hausherren ging es darum keine Zweifel an der eigenen Überlegenheit aufkommen zu lassen und dem Gegner sofort das eigene Spiel aufzuzwingen. Riederich wurde direkt im Spielaufbau gestört und alle Räume bereits in des Gegners Hälfte zugestellt. Nach weniger als fünf Minuten fiel nach einer Strafecke dann auch direkt der Führungstreffer durch Sven Hartmann. Kurz darauf erhöhte Philipp Gerstung auf 2:0. Felix Humbeck erhöhte nach zehn Minuten auf 3:0. Riederich agierte von Beginn an nur mit lang geschlagenen Bällen, die aber kaum die Mittellinie überquerten.  Die abgefangenen Bälle wurden schnell nach vorne verteilt und so sorgte Philipp Gerstung nach einer guten viertel Stunde für das 4:0. „Nach 20 Minuten war das Spiel eigentlich schon entschieden. Riederich gelang kein vernünftiger Spielaufbau mit ihrer neu formierten Mannschaft.“, stellte Torhüter Daniel Löpsinger fest. Dieser musste erstmals nach einer knappen halben Stunde eingreifen. Durch einen abgefälschten Ball kam ein Gästestürmer frei vors Tor, konnte den Ball vor dem Torhüter aber nicht mehr ausreichend kontrollieren. Diese Halbchance sollte die einzige Torannäherung der Gäste in Halbzeit eins bleiben. Dennoch nahm Romano Konwiarz dies zum Anlass, um sein Team in einer Auszeit daran zu erinnern, dass das komplette Spiel konsequent angegangen werden sollte. Nach der kurzen Unterbrechung fiel dem Trainerwunsch entsprechend das 5:0. Dieter Greiner verlängerte einen hart geschlagenen Ball mit einem Stecher ins Tor. Riederich nutzte danach seinerseits eine Auszeit, um bei Temperaturen knapp unter 30 Grad Celsius in der prallen Sonne zu verschnaufen. Wenige Minuten vor der Halbzeitpause machte Timo Stephan das halbe Dutzend voll.
Bei diesem deutlichen Halbzeitstand fiel die Pausenansprache auf der Bank der SG Vaihingen-Ludwigsburg entsprechend kurz aus. Man agierte konsequent im Abschluss, spielte die Chancen gemeinschaftlich heraus und lies Riederich selbst kaum zum Zuge kommen.
Damit daran auch nach dem Wiederanpfiff nicht Mal der geringste Hauch von Zweifeln aufkam, stellte Timo Stephan die Anzeigetafel direkt auf 7:0. Einen langen Ball aus dem Halbfeld kontrollierte er technisch anspruchsvoll und schloss zügig ab. Zu schnell für Riederichs Defensive und Torwart. In der Folge ging bei den Hausherren die Konzentration verloren. Steffen Eger, Jan-Michael Zeeb, Romano Konwiarz und weitere Spieler vergaben hochkarätige Gelegenheiten durch kleinere Unachtsamkeit. Auch die Räume wurden nicht mehr mit letzter Bereitschaft zugestellt. Das kam den langen Bällen der Gäste entgegen. Nach einem schnellen Konter war Schlussmann Daniel Löpsinger allein gegen einen Riedericher Stürmer. der SG-Keeper konnte den Angreifer aber ausreichend an einem sauberen Abschluss stören. Die Torflaute der Heimmannschaft hielt knapp 20 Minuten an. Abwehrchef Stephan Veigel nutzte die Gelegenheit der hohen Führung und wechselte ins Sturmzentrum. Prompt gelang im der Treffer zum 8:0 mit einem harten Schlag unter die Torlatte. Felix Humbeck stand dem in Sachen Schlagkraft in nichts nach und markierte wenige Minuten später das nächste Tor. Kurz vor Spielende besorgte erneut Stephan Veigel mit dem Tor zum 10:0 den zweistelligen Endstand. Dennoch galt nach der Partie auch den Gästen ein großes Lob, die trotz deutlicher Niederlage keine unfairen Fouls anwendeten.
„Das war heute ein super Start in die Rückrunde. Wir hatten davor kein Trainingsspiel, aber es hat heute direkt funktioniert und wir konnten uns gegen einen nicht ganz so starken Gegner wieder finden.“, freute sich Kapitän Jan-Michael Zeeb. Sehr wahrscheinlich wird es für die SG Vaihingen-Ludwigsburg nicht so leicht weitergehen. Beim Auswärtsspiel nächstes Wochenende in Karlsruhe erwartet die SG ein deutlich stärkeres Team und auch einige Leistungsträger werden verhindert sein.

 

Es spielten: Daniel Löpsinger - David Maczynski, Stephan Veigel, Daniel Sugg, Dieter Greiner, Romano Konwiarz, Daniel Mössner, Philipp Gerstung, Felix Humbeck, Sven Hartmann, Timo Stephan, Steffen Eger, Klaus Schurig, Jörg Seifert, Jan-Michael Zeeb.

Mädchen B erringen den dritten Platz in der Verbandsliga BW!

 

Am Sonntag 04.30.2018 fand die Endrunde der Mädchen B der Verbandsliga Baden-Württemberg im Hallenhockey in Weinheim statt.

 

In der Endrunde werden die 6 besten Mannschaften der aktuellen Hallensaison in zwei Gruppen je 3 Mannschaften eingeteilt. Die ersten beiden jeder Gruppe treten dann in den Halbfinals gegeneinander an. Die Mädels vom Club an der Enz hatten den AC Weinheim und den FT 1844 Freiburg in ihrer Gruppe.

 

Das erste Spiel der Vaihinger Mädels entwickelte sich zu einem schnellen und kampfbetonten Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Beiden Mannschaften fehlte aber die entscheidende Cleverness vor dem gegnerischen Tor und das Spiel endete 0:0. In der zweiten Begegnung gegen die Mädchen aus Freiburg konnten die Vaihinger Mädels ihr gewohnt druckvolles Offensivspiel aufziehen und verschafften sich Torchance um Torchance. In der zweiten Halbzeit gelang Nora Bartz nach wenigen Minuten der erste Treffer. Das Tor wurde zunächst gegeben, nach kurzen Diskussionen des Freiburger Trainers mit der Schiedsrichterin aber wieder aberkannt. Die Vaihinger Mädels ließen sich davon aber nicht beirren und erzielten durch Anne Sophie Traub kurze Zeit später das 1:0. In der letzten Spielminute erkämpften sich die Vaihinger Mädels nochmal eine Strafecke, die aber nicht zum gewünschten zweite Tor führte.

 

Auf Grund der Punkt- und Torgleichheit zwischen Weinheim  und Vaihingen musste der Gruppensieger mittels Penaltyschießen bestimmt werden. Hierbei treten jeweils 3 Schützen eines Vereins gegen den gegnerischen Torhüter an. Die Weinheimer Mädels setzten sich hier knapp mit 2:1 gegen die Vaihinger durch.

 

Als Gruppen zweiter mussten die Mädels vom Club an der Enz gegen den Gruppen ersten der anderen Gruppe im Halbfinale antreten. Der hieß HC Ludwigsburg und war bislang die einzige Mannschaft, die die Mädels vom Club an der Enz bezwingen konnte.

Das Spiel startete sehr kampfbetont und fahrig. Beiden Mannschaften war die Nervosität und die Aufregung in einem Halbfinale zu stehen deutlich anzumerken. Das Spiel verlief lange ohne Höhepunkte, erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang dem HC Ludwigsburg mit einer Strafecke das 0:1. In der zweiten Halbzeit versuchten die Mädels aus Vaihingen nochmal alles und hatten mehrere hochkarätige Chancen. Statt des erhofften Ausgleichs musste sie aber nach einem Konter den 0:2 Endstand hinnehmen.

 

Im Spiel um Platz drei traten die Mädels aus Vaihingen gegen den TC RW Tuttlingen an. Wie im Spiel gegen Freiburg gelang es den Mädels aus Vaihingen auch hier wieder offensiv noch vorne zu spielen. Trotz mehrerer Torchancen gelang es nicht in Führung zu gehen. Tuttlingen spielte sehr weit zurückzogen und versuchten mit lange Bälle in die Spitze ein Tor zu erzielen. Dies gelang nach ca. 8 Minuten als ein langer Pass glücklich ins Vaihinger Tor abgefälscht wurde. Trotz des Pausenrückstandes gaben die Mädchen nicht auf. Sie kämpften weiter und belohnten sich durch Nora Bartz, die nach einer schönen Kombination den Ball unhaltbar im Tuttlinger Tor unterbringen konnte. Das Spiel endete 1:1 und musste im Penaltyschießen entschieden werden. Hier behielt Cara Eppinger die Nerven und endschied das Spiel  mit dem letzten Penalty zum 2:1 für Vaihingen und sicherte dadurch den Mädels vom Club an der Enz den dritten Platz in der Verbandsliga Baden-Württemberg.

Club an der Enz rettet sich am letzten Spieltag

 

Mit zwei Siegen gegen Heilbronn und Mannheim am letzten Spieltag der Hallensaison schafften die Hockeymänner des Club an der Enz doch noch den Klassenerhalt.

 

Am letzten Spieltag ging des für die Vaihinger um alles. Ein Absturz aus der dritten in die fünfte Verbandsliga innerhalb von zwei Jahren wäre schwer erklärbar gewesen. In der Vorbereitung des Spieltags hatte der CEV nichts unversucht gelassen. Matthias Späth, der eigentlich erst zu Feldrunde wieder einsteigen wollte und auch Fabian Koffler, der durch seine Abschlussarbeit massiv gebunden war, standen ihren Mitspielern am entscheidenden Wochenende zur Seite. Auch Philipp Gerstungs Fingerbruch war wieder soweit verheilt, dass er mitwirken konnte. „In den letzten Wochen hat man vor allem auch im Training gemerkt, dass mit aller Gewalt der Klassenerhalt geschafft werden sollte.“, stellte der immer noch verletzte Stammtorhüter Daniel Löpsinger fest.

Im ersten Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Heilbronn waren die Rollen eigentlich klar verteilt. Der CEV ging aber hoch motiviert in die Partie, weil ein Sieg dennoch wahrscheinlich schien als in der späteren Partie gegen zu Hause üblicherweise stark besetzte Mannheimer. Mit sehr konzentrierter Spielweise dominierten die Vaihinger das Spielgeschehen. Und spielten sich konsequent Chancen heraus. Verdient war deshalb auch die 1:0-Pausenführung, die Philipp Gerstung nach zehn Minuten erzielte. Die Vaihinger Defensive stand ihrerseits sehr stabil und ließ nicht allzu viele Gelegenheiten für Heilbronn zu. Wenn dies dann doch Mal der Fall war, konnten sich die Abwehrspieler auf Torhüter Karsten Traub verlassen. Spielertrainer Romano Konwiarz war ein der Pause sehr zufrieden, appellierte aber auch energisch daran nicht nachzulassen, da der Vorsprung nur sehr knapp war. Sein Team folgte der Aufforderung und knüpfte nahtlose an die erste Hälfte an. Mit zwei Eckentoren kurz nacheinander sorgte Felix Humbeck für ein schnelles 3:0. Das Spiel war damit vorentschieden und es gelang den Vaihingern sogar das erste Mal in der Saison ohne Gegentor zu bleiben. Nach diesem Sieg stand der Klassenerhalt praktisch schon fest, da nur eine exorbitant hohe Niederlage gegen Mannheim noch den Abstieg bedeutet hätte. Trotzdem blieb der CEV siegeshungrig und wollte auch noch das zweite Spiel für sich entscheiden. Ganz anders als im ersten Spiel, entwickelte sich nach kurzer Abtastphase ein offener Schlagabtausch. „Es war ein sehr intensives Spiel. Laufend ging es hin und her.“, stellte Kapitän Jan-Michael Zeeb fest. Felix Humbeck brachte sein Team zunächst in Führung, ehe der Mannheimer HC das Ergebnis drehte und es mit einem 1:2 in die Halbzeitpause ging. Nach kurzer Unterbrechung ging das Tore schießen auf beiden Seiten weiter, länge Phasen ohne Torchancen gab es nicht. Fabian Koffler drehte den Spielstand mit einem Doppelpack erneut. Der Mannheimer HC schaffte aber wenige Minuten später den erneuten Ausgleich. Das kurioseste Tor des Tages erzielte dann David Maczynski: „Ich weiß selbst nicht genau wie das ging. Mein Schuss war eher verunglückt, aber das war für alle so überraschend, dass  der Ball über den Billardeffekt rein ging.“ Jan-Michael Zeeb steuerte fünf Minuten vor Schluss den letzten Vaihinger Treffer zum 5:3 bei. Der MHC kam dem Unentschieden nochmals sehr nahe, zu mehr als einem 5:4 reichte es aber nicht.

Romano Konwiarz fasste die Saison nach dem letzten Spiel treffend zusammen: „Es ist ziemlich viel passiert in dieser Hallenrunde. Durch die Verletzungen an den ersten beiden Spieltagen ging da vieles schief. Am dritten Spieltag hätten wir schon Punkte verdient gehabt, die wir uns heute dann geholt haben.“

 

Es spielten: Karsten Traub – Romano Konwiarz, David Maczynski, Matthias Späth, Philipp Gerstung, Reinhard Bronner, Fabian Koffler, Jan-Michael Zeeb, Felix Humbeck, Jakob Brandauer.

B- Mädchen sichern sich am dritten Spieltag die Endrundenteilnahme

 

Am dritten und letzten Spieltag der Verbandsliga hatten die Mädels des Club an der Enz ein volles Programm. In Ulm waren vier Spiele zu bestreiten, darunter das Entscheidungsspiel um die Tabellenführung  gegen die Mädchen des HC Ludwigsburg.

 

Im ersten Spiel ging es gegen die Mädchen vom SV Böblingen. Die Vaihinger Mädels blieben ihrer Linie treu und spielten von der ersten Minute an mit viel Druck nach vorne. Nach mehreren Torchancen gelang Bianca König nach einer Strafecke in der dritten Spielminute das erste Tor. Trotz vieler hochkarätiger Torchancen blieb es zur Halbzeit beim 1:0 für Vaihingen. Die Mädels ließen sich aber nicht beirren, sondern spielten weiter auf Sieg. Erneut nach einer Strafecke gelang Bianca König das zweite Tor. Vier Minuten später erzielte sie das dritte Tor zum Endstand von 3:0.

 

Im zweiten Spiel der Vaihinger Mädels ging es gegen den Tabellenführer aus Ludwigsburg. In diesem Spiel sollte sich entscheiden, wer der Tabellenführer der Gruppe A werden sollte. Die Ausgangssituation spiegelte sich im Spielgeschehen wieder, beide Mannschaften waren hoch motiviert aber auch sehr nervös. Es gelang den Vaihinger Mädels nicht ihr gewohntes Spiel nach vorne zu entwickeln, stattdessen prägten viele unnötige Ballverluste und harte Zweikämpfe das Spielgeschehen. In der achten Minute gelang den Mädels aus Ludwigsburg nach einem schnellen Zuspiel in den Kreis das 1:0, was gleichzeitig der Pausenstand war. In der zweiten Halbzeit kamen die Mädels des CEV besser ins Spiel und konnten sich mehrere Torchancen erarbeiten. Auf Grund der fehlenden Präzision beim Abschluss blieb es aber weiter beim 1:0. In den letzten Spielsekunden gelang es den Vaihinger Mädels den Ball noch einmal gefährlich vor das Tor der Ludwigsburgerinnen zu bringen. Charlotte Palmer konnte den Ball nach einem sehenswerten Alleingang im Tor unterbringen. Leider war die Spielzeit kurz bevor der Ball die Linie überquerte abgelaufen und der verdiente Ausgleichstreffer zählte nicht.

 

Die erste Saisonniederlage belastete die Mädels aus Vaihingen auch in ihrem dritten Spiel schwer. Es fehlten der gewohnte Kampfeswille und die Entschlossenheit auf dem Platz. Dies machten sich die Mädels aus Aalen zu nutzen und gingen in der dritten Spielminute mit 1:0 in Führung. Die Mädels vom CEV brauchten bis zur letzten Spielminute der ersten Halbzeit um in ihr Spiel zurückzufinden. Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit gelang Bianca König der Ausgleichstreffer zum 1:1. Dieses Tor brachte die Mädels wieder zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit wurde von den Vaihinger Mädels wieder Hockey gespielt und durch zwei weitere Tore von Bianca König das Spiel gedreht und verdient mit 1:3 gewonnen.

 

Das letzte Spiel des Tages bestritten die merklich abgekämpften aber wieder motivierten Mädels des CEV gegen die Mädels vom SSV Ulm. Hier gelang Anne-Sophie Traub in der 4ten Minuten die 1:0 Führung. In der zweiten Halbzeit erhöhte in der 12 Minute zunächst Nora Bartz zum 2:0 und Bianca König nach einer Strafecke in der 20 Minute zum Endstand von 3:0.

 

Nach drei Siegen in vier Spielen erarbeiteten sich die Mädels aus Vaihingen am letzten Spieltag den zweiten Platz in der Gruppe A der Verbandsliga BW und damit das Ticket für die Endrunde der Liga.

 

Es spielten: Anne-Sophie Traub, Anika Trück, Bianca König, Cara Eppinger, Charlotte Palmer, Emma Schweizer, Julia Karl, Julia König, Noa Busch und Nora Bartz.

Weiterhin keine Punkte für die Herren vom Club an der Enz

 

 

Auch nach dem dritten Spieltag steht der CEV ohne Punkte da. Die Leistungssteigerung und der geringe Rückstand in der Tabelle machen Hoffnung

 

Weiterhin ohne Stammtorhüter Daniel Löpsinger (Sehnenzerrung), Philipp Gerstung (gebrochener Finger) und Pierre Schöttle (Fußverletzung) ging es für die Vaihinger zunächst gegen den TSV Ludwigsburg. Ein Team, das aus der gemeinsamen Spielgemeinschaft auf dem Feld bestens bekannt ist. Nach mehrmonatigem USA-Aufenthalt war Jakob Brandauer wieder mit an Bord. Als Ersatz zwischen den Pfosten konnte der Club an der Enz Karsten Traub, früherer Herrentorhüter und aktueller Elternspieler in Bietigheim, reaktivieren. „Karsten war sofort bereit uns zu unterstützen. Das hat uns alle sehr gefreut.“, stellt Daniel Löpsinger fest. Im ersten Spiel hatte Karsten Traub zunächst Pause, weil mit sechs Feldspielern gespielt wurde. Dadurch konnten zwar einige Chancen generiert werden, allerdings musste einmal auch David Maczynski als Feldspieler mit Torwartrechten eine Strafecke mit hohem Risiko klären. Nach dieser kurzen Drangphase wurde auf die klassische Spielweise mit Torhüter umgestellt. Folge war jedoch, dass der TSV die Umstellungsphase direkt zum 0:1 nutzen konnte und kurz danach auch das 0:2 folgen ließ. „Wir hatten es in beiden Spielen mit erfahrenen Gegnern zu tun, die bei Lücken direkt gefährliche Pässe gespielt haben.“, resümierte Spielertrainer Romano Konwiarz am Tagesende. Vor der Pause fing sich der CEV dann auch noch das 0:3 ein. Trotz klarer Ansprache der Fehler wurde der Vaihinger Defensivverbund auch in der zweiten Hälfte mit punktgenauen Anspielen überwunden. Trotz starker Leistungen von Karsten Traub im eins gegen eins folgte das 0:4. Die Vaihinger witterten nach zwei Anschlusstreffern von Felix Humbeck nochmals eine Chance auf Punkte. Erneut aber stimmte die Formation danach nicht richtig und Ludwigsburg erzielte das 2:5. In den letzten zehn Minuten der Partie konnte der Club an der Enz durch ein Tor von Sven König und zwei Treffer von Kapitän Jan-Michael Zeeb zwar immer wieder ran kommen, aber die Gastgeber konnten durch zwei weitere, eigene Treffer am Ende ungefährdet mit 7:5 gewinnen.


In das zweite Spiel gegen den HC Lahr entwickelte sich schnell das erwartet köperbetonte und hitzige Spiel. „Durch Provokationen der Lahrer schaukelt es sich immer schnell hoch, weil dann auch wir nicht komplett ruhig bleiben.“, stellte Trainer Konwiarz fest. Gleich nach fünf Minuten wurde eine klare Tätlichkeit des Lahrer Abwehrmanns nicht geahndet. Das Spiel verlief analog zur ersten Partie. Der Club an der Enz konnte nur eine der Chancen in Halbzeit eins für ein Tor durch Sven König nutzen. Bis dahin hatte der HC Lahr aber schon vier Tore erzielt. Im zweiten Durchgang erzielte Romano Konwiarz ein weiteres Vaihinger Tor, dann aber zog Lahr auf 2:6 davon. „Ich hatte das Spiel bereits abgehakt, dann folgte aber unsere wohl beste Saisonleistung.“, stellt Daniel Löpsinger klar. Aus einem kompakten Fünferwürfel heraus kombinierte sich der CEV ein ums andere Mal in den gegnerischen Schusskreis und erzielte innerhalb von fünf Minuten erneut durch Sven König sowie durch Marlin Stercken und Felix Humbeck das 5:6. In den letzten beiden Minuten wurde Karsten Traub dann nochmals durch einen sechsten Feldspieler ersetzt. Eine Minute vor Spielende hatten die Vaihinger die große Ausgleichschance, verpassten diese aber knapp. Im Gegenzug erzielte Lahr dann den 5:7 Endstand.


„Das war eine richtig gute Leistung, die gezeigt hat was wir können. Am letzten Spieltag müssen wir das nochmals aufbieten, um uns zu retten.“, so die Feststellung von Romano Konwiarz am Tagesende.

 

Es spielten: Karsten Traub – David Maczynski, Marlin Stercken, Reinhard Bronner, Jan-Michael Zeeb, Felix Humbeck, Sven König, Jakob Brandauer.

B-Mädchen des Club an der Enz, Vaihinger Hockey bleiben auch am zweiten Spieltag ungeschlagen!

 

Am zweiten Spieltag der Verbandsliga des Hockeyverbandes BW am 14.01.2018 im  Hallenhockey mussten die Vaihinger Mädels nach Reutlingen.

Im ersten Spiel gegen die Heimmannschaft aus Reutlingen schafften die Vaihingerinnen einen furiosen Start und erzielten nach nur 30 Sekunden durch Cara Eppinger das 1:0. Geschockt durch das frühe Gegentor fand die Mannschaft aus Reutlingen nicht ins Spiel. Die Vaihinger Mädels dominierten die erste Halbzeit und konnten in der 8 Minute das 2:0 durch Bianca König feiern. Den Mädels aus Reutlingen gelang in der ersten Halbzeit kein einziger Schuss auf das Vaihinger Tor. Diese Spielverteilung setzte sich auch in der zweiten Halbzeit fort. In der Bianca König in der 17 Minute auf 3:0 erhöhte und Nora Bartz in der 19 Minute auf 4:0 das Tor zum Endstand erzielte.

Das zweite Spiel gegen die Mädchen vom HC Tübingen war nahezu ausgeglichen. Die leichten Vorteile der Mädels aus Vaihingen konnten diese zunächst aber nicht ausnützen. So dauerte es bis zur 10 Minuten in der Bianca König direkt vor der Pause nach einer Strafecke das 1:0 gelang. In der zweiten Halbzeit konnten die Vaihinger Mädchen früher aus ihren Möglichkeiten Kapital schlagen. In der 13 Minute gelang Bianca König, erneut nach einer Strafecke, das 2:0. Nora Bartz sorgte in der 17 Minute mit ihrem zweiten Tor an diesem Tag für den Endstand von 3:0.

Im letzten Spiel ging es gegen die Mädels vom HC Ludwigsburg und damit auch um die Platzierungen an der Tabellenspitze. Die Mädels von HC LB standen vor diesem Spieltag vor den Mädels aus Vaihingen auf dem zweiten Tabellenplatz. Beide Mannschaften waren hoch motiviert und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. In dem Cara Eppinger in der 5ten Minute, nach einem zunächst abgewehrten Angriff den Ball zurückeroberte und zum erlösenden 1:0 traf. Ludwigsburg gab aber nicht auf, sondern kämpfte weiter. In Folge kam es zu vielen Torraumszenen beider Mannschaften, welche aber alle erfolglos blieben. Erst in der 14ten Spielminute gelang es Nora Bartz auf Zuspiel von Bianca König den Ball erneut ins Netz zu befördern. Trotz vieler hochkarätiger Tormöglichkeiten auf beiden Seiten blieb es bei dem 2:0.

Die Vaihinger Hockeymädels freuten sich über 9 Punkte, die sie aus Reutlingen mit nach Hause nehmen durften. Als Krönung konnten sie in der Tabelle von Platz 3 auf Platz 2 klettern. 

Es spielten: Cara Eppinger, Bianca König, Nora Bartz, Anne-Sophie Traub, Julia Karl, Marlene Strobel, Emma Schweizer, Anika Trück, Maria Muhler, Charlotte Palmer, Noa Moana Busch, Lucie Commenda.

Vaihinger B-Mädchen starten erfolgreich in die Verbandsliga

 

Am zweiten Adventsonntag fand der erste Spieltag der Verbandsliga BW, Altersklasse Mädchen B des Baden-Württembergischen Hockeyverbands in der Stromberghalle in Vaihingen statt.

 

Die Mädchen des Club an der Enz aus Vaihingen durften im ersten Spiel gegen den TC RW Tuttlingen antreten. Die Mädchen aus Vaihingen fanden gut ins Spiel und konnten sich mehrere Torchancen und Strafecken erarbeiten. Leider fehlte das letzte Quäntchen Glück und das Spiel endete unentschieden 0:0.

 

Im zweiten Spiel traten die Mädchen des CEV gegen die zweite Mannschaft des HC Esslingen an. Hier konnten die Mädchen die Vorgabe, aggressiv nach vorne zu spielen und schnell zum Abschluss zu kommen, zu 100 Prozent umsetzen. Bianca König gelang nach einem schnellen Ballgewinn das 1:0 nach nur 28 Sekunden. Die Vaihinger Mädels ließen nicht locker und erzielten in der ersten Halbzeit 5 weitere Tore. Nach einer furiosen ersten Halbzeit mit 6 Toren spielten sie in der zweiten Halbzeit zwar etwas gemäßigter, erzielten aber zwei weitere Tore. Bianca König gelang in der Nachspielzeit wegen einer Strafecke auch das letzte Tor zum Endstand von 8:0. Torschützen für den CeV Bianca König (6 Tore), Maria Muhler (2 Tore).

 

Im dritten Spiel gegen die Mädchen des Konstanzer HC begannen die Vaihinger wieder aggressiv und drängten sofort auf die Führung. Die Mädchen vom Konstanzer HC verteidigten aber stark und hielten dem Druck stand. Es kam wie es kommen musste, nach mehreren abgewehrten Chancen der Vaihingerinnen brachten die Konstanzer den Ball einmal gefährlich vor das Vaihinger Tor. Die Konstanzer Stürmerin nutze die Gelegenheit und brachte ihre Mannschaft mit 1:0 in Führung. Die Mädels gaben aber nicht auf, sondern erkämpften sich weiter Chance um Chance, nach etwas mehr als 7 Minuten gelang der erlösende Ausgleichstreffer durch Anne-Sophie Traub. Die Vaihingerinnen setzten sofort nach und konnten noch vor der Pause das zweiteTor erzielen und drehten das Spiel. Beide Mannschaften erarbeiteten sich in der zweiten Halbzeit noch mehrere Chancen, die beiden Torhüterinnen verhinderten aber weitere Tore. Endstand 2:1 für den Club  an der Enz. Torschützin beider Tore Anne-Sophie Traub.

 

Es spielten: Noa Busch,  Lucie Commenda, Marlene Strobel, Julia Karl, Cara Eppinger, Bianca König, Maria Muhler, Charlotte Palmer, Nora Bartz und Anne-Sophie Traub. 

Vaihinger B-Mädchen feiern 7 Punkte Spieltag in Böblingen!!

 
Die Vaihinger B-Mädchen, trainiert von Isabelle Humbeck und John Hadrich feiern einen Spieltag nach Maß!
Mit 12 top motivierten Mädels und einigen engagierten fahrbereiten Eltern machten wir uns auf den Weg nach Böblingen,
wo es zu Duellen gegen den Karlsruher TV, dem HC Gernsbach und der 2. Mannschaft von Böblingen kam.

Im 1. Spiel ging es für die Mädels gegen den Tabellendritten Karlsruher TV.
Die offensivere Aufstellung der Vaihinger mit Elena Humbeck im offensiven Mittelfeld und​ Helin Dürr dafür im Tor, machte sich bezahlt.
Die Anweisung der Trainer war also klar, offensiv nach vorne auf Tor spielen!
Nach ca 2:30 min gab es die erste Strafecke für unsere Mädels.
Inken Kräber gibt den Ball raus auf Elena Humbeck, die einen super Schlenzer in die lange Ecke ansetzt.
Doch im letztem Moment haben es die Karlsruher geschafft den Ball von der Linie zu fischen.
Unsere Mädels drückten weiter nach vorne belohnten sich jedoch in der ersten Halbzeit nicht, so ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

Die 2.Halbzeit beginnt, die Trainer geben letzte Anweisungen und dann der Anpfiff, wieder ging es direkt nach vorne für Vaihingen.
Die Mädels übten immer mehr Druck aus und belohnten sich mit einer erneuten Strafecke.
Wie zuvor gab Inken den Ball auf Elena, die den Ball statt zu Schlenzen, diesmal flach und hart in die lange Ecke spielt und trifft!
1:0 für unsere Vaihinger Mädchen.
Nun hieß es Konzentration beibehalten und weiterspielen.
Das Spiel wurde aufgrund der Karlsruher immer hektischer, Karlsruhe will den Ausgleich und Vaihingen lässt sich anstecken von der Spielweise.
Doch die Abwehr und das harte zurück arbeiten der offensiven Reihe machte sich bezahlt.
1:0 Sieg gegen den Karlsruher TV gesichert und 2 sichtlich erleichterte Trainer klatschten ihre super spielenden Mädels ab.


Im 2. Spiel ging es gegen HC Gernsbach zu, diese zu dem Zeitpunkt Tabellenletzter, die Marschroute der Mädels die selbe....nach vorne!
Doch dieses Spiel gefiel dem Trainerstab weniger, denn es war ein durcheinander im Aufbauspiel der Vaihiner. So kamen die Gegner aus Gernbach zu großen Torschussmöglichkeiten, die jedoch super von Helin vernichtet wurden.
Die Mädels der Vaihinger gingen nicht mehr konsequent den Bällen nach und so wurden einige Chancen liegen gelassen.
Zur Halbzeit stand es im Spiel 0:0.
Doch auch die Halbzeitansprache der Trainer weckte die Mädels nicht auf und so wurde das Spiel meist zwischen den Schusskreisen fortgesetzt. In einem schwachen Spiel unserer Vaihinger Mädchen trennten sich beide am Ende 0:0.


Im 3. Spiel folgte dann der Tabellenführer mit Böblingen II.
Die Trainer fanden in der Ansprache vorm Spiel wohl die richtigen Worte, denn das Spiel wurde konsequenter und konzentrierter geführt als im Spiel zuvor gegen Gernsbach der Fall.
Durch diese Spielweise kamen unsere Mädels zu vielen Torchancen und erzielten folgerichtig das 1:0.
Die Trainer mahnten nach dem Tor direkt zur Vorsicht.
Defensiv gut stehen und offensiv schnell über aussen nach vorne, so spielten die Vaihinger Mädels meist.
Dann jedoch wurde Böblingen stärker und zwang Vaihingen zum Ende der Halbzeit in Schwierigkeiten und in die Defensive.
Doch dann der erlösende Halbzeitpfiff. 1:0 zur Halbzeit, alles drin!
Weiter geht´s in einem Spiel wo die Vaihinger Mädels gleich wieder den Ton angaben. Durch viele Wechsel der Spieler konnte sich der Gegner nicht auf spezielle Spieler einstellen, was unseren Mädels gut kam.
Wieder ging es über aussen in den Schusskreis, den Ball Richtung 7m gespielt und dann der Fuß einer Böblinger Spielerin, es gibt Strafecke. Wie gegen Karlsruhe gab Inken die Ecke auf Elena, die sofort zum Schlenzer ansetzte und mustergültig ins Tor traf. 2:0 Vaihingen.
Jetzt gab es den Mädels nochmal einen Schub und Elena erkämpft sich den Ball an der Bande und läuft wiedermals über aussen in den Schusskreis und schießt, diesmal wurde der Ball aber so unglück von der Böblinger Verteidigerin abgefälscht, dass sich Vaihingen über das 3 zu 0 freuen durfte. Nach dem Treffer war die Anweisung Zeitspiel und cool runterspielen und den 2. Sieg an diesem Spieltag sichern.
Abpfiff! 3:0 Sieg gegen den Tabellenführer!

Es Spielten: Inken Kräber, Helin Dürr, Nina Bauz, Cara Eppinger, Lena Eppinger, Bianca König, Elena Humbeck, Emily Groß-Freese,
Julia Grötzinger, Lya Maurer, Larissa Scheytt, Nele Stache

Club an der Enz mit Niederlage zum Hinrundenende

 

In einer umkämpften Partie mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten gehen die Vaihinger auch in der letzten Partie der Hinrunde leer aus.

 

Ein voll besetzter Kader und die Rückkehr von Stammtorhüter Löpsinger boten an sich optimale Voraussetzungen für den ersten Saisonsieg. Wie gewohnt warteten die Vaihinger zu Beginn des Spiels ab, um die Qualitäten des Gegners richtig einschätzen zu können. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, das sich vor allem zwischen den Schusskreisen abspielte. Die erste große Chance bot sich dann den Gästen. Nach einer Strafecke wurde der Torschuss allerdings gerade noch rechtzeitig von Dominik Hollmann abgelaufen. Probleme bereitete dem Heimteam immer wieder das plötzliche Auseinanderziehen der gegnerischen Sturmreihe. Diese versammelte sich immer in der Mitte vor dem Schusskreis, um dann für das entscheidende Zuspiel auf den Flügel zu ziehen. Aus einer solchen Situation entstand dann auch das 0:1 nach 25 Minuten. Nach einem Angriff über die rechte Seite verloren die Vaihinger die Zuordnung, sodass ein Böblinger Stürmer mitten im Schusskreis frei zum Abschluss kam und dem heraus eilenden Heimtorhüter keine Abwehrgelegenheit ließ. Dem Club an der Enz bot sich dann aber fünf Minuten vor der Halbzeit nochmals die Möglichkeit zum Ausgleich. Nach einem langen Flugball von Ludwig Schmid bemerkte der Gästekeeper den Stürmer Borimann nicht. Letzterer kam dann aber wenige Schritte zu spät und konnte den Ball nicht ins leere Tor einschieben. Kurz vor der Pause wurde das Spiel dann aggressiver. Nach einem Foulspiel im Schusskreis gab es Siebenmeter für die Gäste aus Böblingen. Torhüter Löpsinger konnte den Schuss ins rechte untere Toreck allerdings mit einer hervorragenden Parade abwehren. Direkt im Gegenangriff wurde Kapitän Zeeb an der Mittellinie von hinten umgetreten. In der nachfolgenden Rudelbildung gab es dann für Vaihingen Schmid grün wegen Meckern und ebenfalls grün für den foulenden Böblinger, der damit gut bedient war.

In der Pause mahnte Trainer Konwiarz sein Team zur Ruhe und forderte mehr Angriffe über die Flügel zu spielen. Auch wenn das Spiel in Halbzeit zwei weiterhin sehr hitzig blieb, übernahm Vaihingen durch das Flügelspiel die Kontrolle über die Partie. Zahlreiche Möglichkeiten wurden jedoch entweder von Böblingen abgewehrt oder verfehlten knapp das Tor. Mit die beste Chance hatte Vaihingens Kapitän Zeeb, der kurz nach der Halbzeitpause mit einem Direktschuss aus acht Metern am Böblinger Schlussmann scheiterte. Die Gäste fokussierten sich darauf die knappe Führung über die Zeit zu bringen und begnügten sich mit gelegentlichen Kontern. Der Club an der Enz ging in den Schlussminuten nochmals mehr Risiko und zog Innenverteidiger Zeeb mit ins offensive Mittelfeld. Allerdings brachten auch diese Maßnahme nicht mehr den erhofften Ausgleich. Stattdessen gehörte die letzte Gelegenheit die Gästen. Nach einem Seitenwechsel lief ein Gästestürmer frei aufs Vaihinger Tor zu, wurde aber vom Vaihinger Schlussmann mit einer kompromisslosen Grätsche gestoppt.

Wenn man die schlechtere Mannschaft ist, dann verliert man so ein Spiel. Heute gab es aber keine schlechtere Mannschaft., fasst Stürmer Christian Uhrig die Partie zusammen.

 

Es spielten: Löpsinger - Zeeb, Uhrig, Schmid, Späth, Gerstung, Hollmann, Weber, Cioflica, Borimann, Brand, Brandauer, Sperandio, Kühner, Hadrich


E-Mail

Anfahrt