Berichte Februar 2014

 Endrunde im Pokalwettbewerb der  Knaben A

 

Mit einem 2. Platz in Ihrer Vorrundengruppe hatten sich die Knaben A vom Club an der Enz für die Endrunde am 15.02. in der Halle des TV Karlsruhe qualifiziert.

Dort wurde der Pokalsieger unter den 8 besten Mannschaften der Vorrunde ausgespielt.

In Ihrem ersten Spiel trafen die Vaihingen gleich auf die starke Mannschaft aus Aalen, die in Ihrer eigene Gruppe bisher alle Spiele gewonnen hatte.

Aufgrund einiger Ausfälle musste die Trainerin Anna Strobel einige Umstellungen  vornehmen und setzte dabei die erfahrenen Spieler zur Stärkung der Defensive sowie die Jüngeren für den Offensivbereich ein.

Wie erwartet setzte Aalen die Vaihingen anfangs gehörig unter Druck, aber die Mannschaft des Club an der Enz arbeitete sehr konzentriert in der Verteidigung und konnte die zahlreichen Angriffe vorerst erfolgreich abwehren. Trotzdem konnte Aalen schließlich eine der vielen Möglichkeiten zum 1:0 nutzen. Damit ließen sich die Vaihinger aber nicht aus Konzept bringen und starteten jetzt Ihrerseits einige gefährliche Gegenangriffe. So viel der Ausgleich nicht ganz überraschend und kurz vor der Halbzeit  sogar noch die 2:1 Führung für den Club an der Enz. Nach dem Wechsel hatte der Club an der Enz das Spiel sicher in Griff und ließ keine größeren Chancen der Gegner zu und konnte sogar zum verdienten Endstand von 3:1 erhöhen.

 

Im Halbfinale kam es dann zum Spiel gegen die technisch und läuferisch favorisierte  Mannschaft vom Mannheimer HC. Diese hatte zu Beginn den besseren Start und führte rasch mit 2:0. Doch auch hier bewies Vaihingen Kampfkraft und konnte zur Halbzeit auf 2:2 ausgleichen. Es entwickelte sich in der Folge eine sehr offene Partie mit guten Tormöglichkeiten für den Club an der Enz, die leider nicht genutzt werden konnten. Mannheim hatte hier etwas mehr Glück und konnte im Verlauf auf 4:2 erhöhen. Der Anschlusstreffer zum 3:4 in der letzten Spielminute kam leider zu spät, so dass es bei einer äußerst knappen Niederlage gegen den späteren Pokalsieger blieb.

Das Spiel um den 3. Platz wurde am Schluss gegen Heidenheim ausgetragen. Leider waren die Kräfte nicht mehr ausreichend vorhanden so dass diese Partie mit 1:5 verloren ging und am Ende trotzdem noch der 4. Platz im Pokalwettbewerb des Bundeslandes gefeiert werden konnte.

Für Vaihingen spielte Samuel Marek (Tor), Jonathan Moser, Daniel Müller, Jonas Benz, Joshua Kurth, Sebastian Rudy, Lukas Moog, Felix Humbeck, Christian Strobel, Pierre Schöttle und Leonard Gauf.

Hockeymänner sind abgestiegen

 

Die Vaihinger Hockeymänner konnten im Abstiegskampf am gestrigen Sonntag keine weiteren Punkte einsammeln und sind somit erstmals in der Vereinsgeschichte auch in der Hallensaison abgestiegen.

 

Mit großem Selbstbewusstsein, aber auch unter Druck stehend traten die Enzstädter die kurze Reise nach Bietigheim an um gegen die beiden direkten Abstiegskonkurrenten den Klassen-erhalt zu sichern. Neben Torjäger Max und dem weiterhin verletzten Abwehrmann Scheytt fehlte dieses Mal auch Trainer Konwiarz, der selbst ein Hockeyspiel zu bestreiten hatte.

Problematisch war für den Club an der Enz, dass das wichtigere Spiel gegen Böblingen erst als zweites auf dem Spielplan stand. Gegen Offenburg galt die Devise ohne einen zu großen Kraftakt möglichst viel zu erreichen. Der Plan ging zunächst auch gut auf und Vaihingen dominierte die ersten zehn Minuten klar. Vor dem Tor kam allerdings der letzte Pass oftmals nicht an. Danach wechselten die Kräfteverhältnisse und Offenburg erspielte sich mehrere gute Chancen. Vaihingens Torhüter Löpsinger konnte den Pausenrückstand allerdings verhindern. Er war es dann auch, der als Interimstrainer fungierte und sein Team für die zweite Hälfte einstimmte. Die Spielanteile blieben allerdings unverändert. Offenburg fand schließlich die Lücken im Vaihinger Defensivsystem und konnte binnen zehn Minuten auf 0:3 davonziehen.

In Absprache mit dem abwesenden Cheftrainer leitete Vaihingens Torhüter die kräfteschonende Spielweise ein. Durch häufige Spielerwechsel und ein kurze Laufwege schonten die Enzstädter ihre Kräfte für das Entscheidungsspiel. Jedoch waren dadurch auch keine Punkte mehr zu erreichen und Kapitän Zeeb markierte nach einem Konter lediglich noch den Anschlusstreffer zum 1:3 Endstand.

Direkt nach Abpfiff stellte Vaihingens Torhüter klar, dass sich an der Ausgangslage nichts geändert hatte. Weiterhin waren drei Punkte gegen Böblingen nötig um den Abstieg zu verhindern. Im Vergleich zu letzten Spieltagen trat Böblingen jedoch mit einem breiteren Kader auf. Von Beginn an hatte der Club an der Enz Probleme mit dem gegnerischen System. Ohne Unterstützung von der Seitenlinie wurde keine Möglichkeit gefunden um den Gegner in Schach zu halten. Die Vaihinger Auswechselspieler mussten somit mit ansehen, wie die Pässe schnell durch die gegnerischen Reihen liefen und der Ball gleich vier Mal den Weg ins Vaihinger Tor fand. Dem Club an der Enz blieb nun nur noch die Möglichkeit den Gegner mit aggressiver Manndeckung zu Fehlern zu zwingen und so den Rückstand aufzuholen. Obwohl das Deckungsverhalten gut war konnten sich die Gegner im Zweikampf immer wieder durchsetzen und den Vorsprung weiter ausbauen. Der drohende Abstieg zeigte sich zudem in den Vaihinger Offensivbemühungen, die nahezu alle aufgrund von Pech aber auch Nervosität versandeten. Beim Stande von 0:7 half es dann auch nichts mehr, dass Daniel Löpsinger noch einen Siebenmeter abwehren konnte. Wenige Minuten später vergab Vaihingen ebenfalls die Chance auf den Ehrentreffer vom Punkt aus. Kurz vor Schluss folgte noch das 0:8 und nach einer Schlussstrafecke der 0:9-Endstand, denn dieses Mal wurde ein fälliger Siebenmeter verwandelt.

Die Männermannschaft des Club an der Enz ist somit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte auch in der Hallensaison abgestiegen. Wichtig wird nun sein, dass sich die Mannschaft gemeinsam neu aufbaut um sich dann auf die Rückrunde in der Feldsaison ab Anfang Mai vorzubereiten. „Viele unserer Gegner haben ähnliche spielerische Fähigkeiten, gewinnen ihre Spiele aber durch einfache Spielzüge und ein gemeinsames auftreten. Wann immer auch wir so gespielt haben, war unsere Leistung gut und wurde oftmals auch belohnt. Zu dieser Basis müssen wir zurückkehren.“, stellte Daniel Löpsinger klar.

 

Es spielten: Löpsinger – Zeeb, Magdalena, Brand, Preckel, Clauss, Hollmann, Borimann, Schmid, Gerstung.       


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