Berichte Januar 2013

Herren: Club an der Enz II mit unnötigen Niederlagen

 

Am vergangenen Samstag stand für die zweite Mannschaft der Vaihinger Hockeyherren der dritte Spieltag der Hallensaison in Freiburg an. Gegen ebenbürtige Gegner blieben die Punkte jedoch aus.

 

Bis auf den erfahrenen Michael Mocker, der wegen einer Verletzung weiterhin fehlen wird, konnte die zweite Herrenmannschaft des Club an der Enz mit neun Spielern in Bestbesetzung antreten. Dementsprechend war auch das Ziel des Spieltags mindestens drei Punkte zu holen.

Das erste Spiel bestritt Vaihingen gegen den Karlsruher TV. In den ersten zehn Minuten war das Spiel sehr ausgeglichen. Torchancen gab es nur wenige. Allerdings stand die Vaihinger Abwehr nicht so gut, wie in den letzten Wochen. Mehrmals gab es Strafecke für den KTV, weil die Enzstädter zu unaufmerksam waren und einfache Fehler machten. Karsten Traub im Vaihinger Tor konnte diese Großchancen jedoch alle entschärfen. Die Offensive des CEV wurde im Training weiter verbessert und es gelang dadurch mehr Druck aufzubauen. Meistens scheiterte ein Torerfolg jedoch am letzten Pass oder an falschen Laufwegen, sodass der Club an der Enz bis zur 10. Spielminute nur eine größere Chance zur Führung hatte. Nach einem weiteren Angriff lief Vaihingen dann aber in einen Konter. Ein Karlsruher Spieler eroberte am eigenen Schusskreis den Ball und konnte gegen weit aufgerückte Enzstädter fast ungestört in den Schusskreis gelangen und den Vaihinger Schlussmann umspielen. Nach 12 Spielminuten stand es somit 0:1 Der Club an der Enz zeigte aber weiterhin den Willen dieses Spiel zu gewinnen, jedoch blieben die anfänglichen Fehler immer noch nicht aus und Karlsruhe bekam weitere Torchancen. Kurz vor der Pause war es dann Dennis Borimann, der das 1:1 erzielen konnte. Nach einer Hereingabe vom Schusskreisrand schob er zum Ausgleich ein. In der Halbzeit dominierte die Verärgerung über die eigenen Fehler die Ansprache für die zweite Hälfte. Nach der Pause kam der Club an der Enz besser zurück ins Spiel und dominierte fortan die Partie. Die beste Möglichkeit hatte Moritz Oetinger, der aber im eins gegen eins am Karlsruher Schlussmann scheiterte. Karlsruhe kam kaum mehr vor das Vaihinger Tor. Fünf Minuten vor Spielende sorgte dann ein Fehler in bei der Zuordnung in der Hintermannschaft des CEV für den Endstand. Ein Karlsruher Stürmer stand zwischen den Vaihinger Abwehrspielern völlig frei und vollendete einen langen Ball mit einem Stecher zum 1:2. Obwohl der Club an der Enz danach nochmals alles nach vorne warf, gelang der Ausgleich nicht mehr. Unzufriedenheit wegen der unnötigen Niederlage machte sich in der Spielpause bei den Vaihingern breit. „Es nervt wenn der Kopf nicht mitmacht und wir deshalb solche Spiele verlieren.“, meinte Holger Preckel.

Das vorgenommene Ziel von drei Punkten sollte nun gegen die Gastgeber aus Freiburg erreicht werden. Hier galt es jedoch zunächst den druckvollen Beginn des Freiburger Teams zu überstehen. Trotz kleinerer Fehler gelang dies dem Club an der Enz auch. Mit einer Kopie des 1:1 im Spiel zuvor brachte Dennis Borimann seine Mannschaft nach sieben Minuten in Führung. Das Schiedsrichtergespann verlor in der Folge jedoch zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen. Fragwürdige Entscheidungen sorgten für Unmut auf beiden Seiten und die Mannschaften versuchten die Spielleitung durch laustarke Kommentare und Beschwerden selbst zu übernehmen. Es entwickelte sich ein aggressives Spiel mit teilweise überharten Zweikämpfen. Da Vaihingens zweite Mannschaft so etwas in dieser Saison noch nicht erlebt hatte, ließen sich manche Spieler provozieren worunter dann die defensive Organisation litt. Freiburg kam zu mehr Chancen und konnte nach einer zweifelhaften Entscheidung in der 16. Minute den Ausgleich erzielen. In der Pause sollten sich die Vaihinger Spieler dann wieder beruhigen und ihre Ordnung wiederfinden. Dies klappte dann auch bis zum Rückstand nach fünf Minuten in der zweiten Hälfte. Danach brach wieder ein offener Schlagabtausch aus. Bis zum Spielende gelang es nicht mehr geordnet nach vorne zu spielen. Auch Auswechslungen und Anweisungen von der Bank blieben wirkungslos. Karsten Traub musste mit zahlreichen Paraden ein deutlicheres Ergebnis verhindern, während in der Offensive zwei hochklassige Chancen nicht genutzt werden konnten. Am Ende des Spieltags stand man somit erneut ohne Punkte da. Am kommenden Samstag in Ulm steht dann der letzte Hallenspieltag an. Hier besteht nochmal die Gelegenheit die Saison versöhnlich zu beenden. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer und gegen ein starkes Team aus Strasbourg darf man sich dann aber keine Fehler erlauben.

Eine positive Nachricht für die Vaihinger Hockeyherren gab es dann aber doch noch: Nachdem die Vaihinger bereits zwei Spieltage vor Schluss alle Spiele absolviert hatten, musste noch gewartet werden was die Konkurrenz bis zum Saisonende macht. Die erste Mannschaft hat somit definitiv und am Ende ziemlich komfortabel den Klassenerhalt in der 2. Verbandsliga geschafft.

 

Es spielten: Traub– Scheytt, Brandauer, Clauss, Verschaeve, Preckel, Oetinger, Borimann, Hubel.

Herren: Club an der Enz II mit Leistungssteigerung

 

Am vergangenen Sonntag stand für die zweite Mannschaft der Vaihinger Hockeyherren der zweite Spieltag der Hallensaison in Karlsruhe an. Trotz einer Leistungssteigerung blieben die Punkte jedoch aus.

 

Nachdem noch im alten Jahr ein Spieltag wegen Blitzeis ausfallen musste, hatten die 2. Herren des Club an der Enz eine ungewöhnlich lange spielfreie Zeit über den Jahreswechsel. Wie sich am Spieltag zeigte wurde diese Zeit genutzt um die, vor der Saison neu zusammengestellte Mannschaft, besser abzustimmen.

Die ohnehin schon knappe Spielerdecke und Verletzungssorgen bedeuteten jedoch erneut, dass keine Wechselspieler zur Verfügung standen. Da Spieler aus der ersten Mannschaft nicht aushelfen dürfen, konnte dieses Problem auch nicht beseitigt werden. Während der ersten Hälfte zeigte Vaihingen eine starke Defensivleistung, die dem Gegner aus Bruchsal nur wenige Torchancen bot. In der Vorwärtsbewegung konnten gute Pässe aus der Hintermannschaft jedoch nicht in Tore oder Topchancen umgemünzt werden. Nur zwei Mal kam der Club an der Enz gefährlich vor das gegnerische Tor. Aus beiden Situationen resultierten dann auch Strafecken, die jedoch nicht genutzt wurden um die Führung zu erzielen. In der 15. Minute war es dann Bruchsal, die eine eigene Strafecke zur Führung nutzen konnten. In der Pause lobte Vaihingens Trainer die deutlich bessere Organisation auf dem Spielfeld: „Wir stehen defensiv sehr gut, aber wenn man 20 Minuten nur verteidigt, ohne die Defensive zu entlasten, fällt irgendwann ein Gegentor.“ In der zweiten Hälfte wollten die Enzstädter die Offensive verstärken und spielten offensiver. Die Abwehr stand weiterhin sicher und lies aus dem Spiel heraus keine Chancen des Gegners zu. Innerhalb von wenigen Minuten konnte Bruchsal die Führung durch zwei Strafecken auf 0:3 ausbauen. In Vaihingens Offensive fehlte weiterhin der Spielgestalter. „Wir mussten einen Abwehrspieler im zentralen Mittelfeld einsetzen. Wenn man einen Vorsprung über die Zeit bringen will ist das durchaus sinnvoll, aber nicht, wenn man einem Rückstand hinterherläuft und das Spiel machen will.“ Fünf Minuten vor Schluss kam dann aber nochmals eine Initialzündung für die Vaihinger. Nach einer Strafecke verkürzte Brandauer auf 1:3. Danach lief das Angriffsspiel und Bruchsal konnte sich kaum mehr befreien, am Endstand änderte dies jedoch nichts mehr.

Im zweiten Spiel, gegen den stärkeren Gegner aus Tübingen, knüpfte der Club an der Enz an diese Leistung an. Durch schnelles und direktes Spiel konnten einige Chancen kreiert werden. Diese konnten dann aber entweder von der Tübinger Abwehr oder dem Torhüter gestoppt werden. In einem ausgeglichenen Spiel ging dann Tübingen nach einer schönen Einzelleistung in der zehnten Minute in Führung. Wenige Minuten später gelang Vaihingen, nach einem Direktspielzug das 1:1. Bis zur Pause gab es weitere gute Chancen auf beiden Seiten und Moritz Oetinger rettete seine Mannschaft mehrmals vor dem Rückstand. Das schlechte Stellungsspiel der Tübinger sollte auch in Halbzeit zwei genutzt werden um eigene Torchancen zu bekommen. Direkt nach der Pause zeigte der Club an der Enz in der Rückwärtsbewegung jedoch ungewohnte schwächen und lief in gegnerische Konter. Binnen fünf Minuten konnte Tübingen auf 1:4 davon ziehen. Der Rückschlag wurde jedoch schnell verarbeitet, aber Tübingen spielte jetzt Pressing und die Vaihinger waren mit der Verteidigung des eigenen Tors beschäftigt, sodass erst in den letzten Minuten des Spiels nochmals eine Großchance entstand. Die beiden Stürmer des Club an der Enz verpassten einen langen Ball aus der Abwehr jedoch knapp und das Spiel ging mit 1:4 verloren.

Aufgrund der Schwächephase war die Niederlage verdient, wenn auch nicht in dieser Höhe.

Am kommenden Wochenende geht es bereits mit dem nächsten Spieltag weiter und der Club an der Enz II versucht dann erneut seine Leistungssteigerung in Ergebnisse umzusetzen.

 

Es spielten: Oetinger – Scheytt, Brandauer, Clauss, Verschaeve, Preckel.

 

Baden-Württembergische Meisterschaften – Hallen Hockey

 

 

Die weibliche Jugend B des Club an der Enz erreichte vergangenen Sonntag den dritten Platz der baden württembergischen Meisterschaften. Ein Tag, drei anspruchsvolle Spiele, drei Punkte, ein starker dritter Platz – so die Bilanz.

 

Gegner im ersten Spiel war der Ludwigsburger Hockey Club. Bereits zu Beginn des Spieles dominierte das Vaihinger Team das Spiel und konnte mit einem offensiven Druckspiel in Führung gehen, so wie diese auch ausbauen. Die Motivation wuchs proportional zu den Führungstreffern mit einer kleinen Ausnahme gegen Spielende, die sich durch ein Gegentor zum Ausdruck brachte. Das Endergebnis 7:1 lässt sich durchaus sehen!

 

Die zweite Partie gegen die HTC Stuttgarter Kickers endete trotz eines noch aufzuholbaren 1:3 Rückstandes in der ersten Halbzeit mit einer deutlich höheren Tordifferenz (2:9). Trotz jeglichen Bemühungen dem Druck Stand zu halten gelang es der weiblichen Jugend nicht genügend Akzente nach vorne zu setzten.

 

In das letzte Spiel wurde mit einer Taktikänderung gestartet, die der Mannschaft Sicherheit gab, was sich auch am Spielstand bemerkbar machte. Nach einem 1:0 Rückstand gelang es diesen wieder aufzuholen. Wohlbemerkt gegen den Titelverteidiger der letzten Saison. Der Halbzeitstand, wieder ein 1:3 konnte in der zweiten Halbzeit trotz einiger guter Torchancen nicht mehr eingeholt werden. Mit einem Spielstand von 2:5 endete also die Endrunde und ein sowohl ansehnlicher als auch erfreulicher dritter Platz war gesichert.

 

Nach dieser erfolgreichen Saison ist die Mannschaft nun guter Dinge und die kommende, hoffentlich ebenso vom Erfolg gekrönte Feldsaison lässt mit Vorfreude auf sich warten.

 

Mädchen A zufrieden mit diesjähriger Hallensaison

Am letzten Samstag fuhren die A-Mädchen des Club an der Enz nach Karlsruhe zu ihrem zweiten Spieltag dieser Saison.

 

Dort angekommen ging es nach einer kurzen Aufwärmrunde auch schon mit dem ersten Spiel gegen den HC Gernsbach los. Die Mädels kamen gut ins Spiel und schossen auch gleich zwei schön heraus gespielte Tore. Da sie ihren Gegnern deutlich überlegen waren, konnten sie den Spielstand bis zu Halbzeit halten, Torhüterin Sarah parierte sogar einen Siebenmeter. Zum Ende des Spiels ging den Vaihingerinnen, die nur zu sechst angereist waren und somit keinen Auswechselspieler hatten, die Puste aus und sie kassierten noch zwei Gegentore, Endstand 2:2.

 

Das nächste Spiel war gegen den Gastgeber aus Karlsruhe. Trotz eines ausgeglichenen Spiels gingen die Karlsruher durch ein Eckentor in Führung. Das ließen die Mädels jedoch nicht auf sich sitzen und glichen wenige Minuten später zum 1:1 aus. Leider rutschte dann doch noch ein Ball ins eigene Netz und die Gegner konnten das Spiel für sich entscheiden.

 

Nach einer kurzen Pause stellten sich die Mädels zum nächsten Spiel auf, diesmal gegen den TSG Heilbronn. Auch hier waren die Vaihingerinnen deutlich überlegen und gingen durch eine Ecke schnell in Führung. Sie hatten noch mehrere Torchancen, scheiterten jedoch immer am gegnerischen Keeper. Selbst als sie verletzungsbedingt in Unterzahl auf dem Platz standen, konnte der Spielstand gehalten werden. Dann kassierten sie aber doch noch ein unnötiges Gegentor und gingen erneut mit nur einem Punkt aus dem Spiel.


Das letzte Match des Tages wurde gegen den Mannheimer HC ausgetragen. Hier galt es defensiv zu stehen und keine Zweikämpfe zu suchen. Torhüterin Sarah tauschte die Position mit Miriam und konnte so die nun schon etwas erschöpften Mädels auf dem Feld unterstützen. Die Mannheimerinnen waren körperlich und zum Teil auch technisch stark überlegen, trotzdem konnte Vaihingen dem Druckspiel standhalten und sogar zwei Kontertore schießen. In der zweiten Halbzeit ließ jedoch wieder die Kondition nach und das Spiel ging sehr unglücklich mit 2:3 aus.


Mit dem jetzigen Punktestand kann die Endrunde zwar nicht mehr erreicht werden, trotzdem können die Mädels stolz auf ihre Leistungen sein!

 

 

Gespielt haben: Anna, Sarah, Lara, Lisa, Miriam und Marie

 

Ein Bericht von: Marie Nabrotzki


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