Mädchen B erfolgreich in Heidelberg


Am 4. Juni 2011 verbrachten die B-Mäbchen des CEV Vaihingen ein Turnier in Heidelberg.

 

Das erste Spiel war gegen den TSG Heilbronn: In der ersten Halbzeit stand es für den CEV2:0.Nach der Halbzeit gewann dann der CEV Vaihingen gegen den TSG 4:0. Das zweite Spiel war der CEV Vaihingen gegen den HC Heidelberg: In der ersten Halbzeit stand es für den CEV Vaihingen 6:0, aber dann schoss der HC Heidelberg ein Tor, dass aber hinderte den CEV Vaihingen aber nicht noch vier weitere Tore zu schießen, denn sie
gewannen trotzdem 10:1!



Am letzten Sonntag hatten die A-Mädchen ihr erstes Heimspiel gegen den SSV Ulm.

Zwar waren diese laut Tabelle bis dahin mit mehr Punkten die bessere Mannschaft, doch das sagte Nullkommagarnichts über das kommende Spiel aus.

 

Nachdem sich Jan mit einer anfeuernden, aufmunternden und Hintern-aufheizenden Rede im Teamkreis verabschiedet hatte (er musste leider nach dem Herrenspiel, welches zuvor stattfand, nach Karlsruhe fahren), übernahm Daniel die Leitung und bereitete die Mädels in einer „weltüberragenden“ Vorbesprechung auf das Spiel vor.

Vielleicht lag es daran, dass er nicht unbedingt von ihnen forderte, ins Halbfinale kommen zu MÜSSEN, indem er einzelne Spielerinnen negativ ansprach (was auch kein CEVler tat!!), oder es lag einfach daran, dass das Selbstvertrauen passte, auf jeden Fall nahm das Spiel einen sehr positiven Anlauf. So konnte der Ball hauptsächlich durchgehend in den Vaihinger Reihen gehalten werden und man merkte sogleich, dass man nicht von einfachem „Mädchenhockey“ sprechen konnte… was man auch daran sah, dass kurzzeitlich leichtes Foul-, und Kommentarhockey das Spielfeld beherrschte… aber nur kurz und wahrscheinlich auch nur, weil das Herrenspiel zuvor abgefärbt hatte!

Der Aufbau über rechts bestand wie gewohnt aus Kurzpässen und Kombinationen aus der Defensive über Hannah, Caro und Marie. Nachdem Caro mit ihrem ersten Tor des Tages den Club an der Enz in Führung brachte, langte Marie N. nach und schon stand es 2:0.

Daraufhin ist besonders aufgefallen die neu entdeckte Vanessa als Hinten-Mitte-Links-Spielerin, die zwar bei der Deckungsarbeit noch ein wenig scheiterte, jedoch mit den anderen Abwehrspielerinnen jegliche Konter von Ulm abhielt, sodass Magda im Tor nicht viel zu tun hatte. Nachdem Caro noch einmal ein Törchen schoss und damit ihren Bruder an Toren des Tages übertraf, war die 1. Halbzeit abgeschlossen und nach der Pause ging es genau so weiter.

Drei schön ausgespielte Konter, drei Schüsse und drei Treffer von… ratet mal von wem

genau von Caro, unserem kleinem Weltwunder auf 2 Beinen (Sorry Caro, das musste sein, du warst einfach super!!) und das Spiel endete mit dem Ergebnis von 6:0 für den CEV.

 

Was auch auffällt ist, dass die A-Mädchen diese Saison von Spiel zu Spiel besser werden, schließlich wurde das Erste Spiel verloren, das Zweite war ein Unentschieden und dieses Mal gewannen die Vaihingerinnen haushoch!

 

Es spielten: Sunny-Lou Berger, Enya Feyl, Larissa Franzke, Carolin Schmid (5), Hannah Keppler, Layla Kriechbaum, Vanessa Merkle, Marie Nabrotzki (1), Lena Klösel, Marie Landenfeld, Magdalena Scheytt



Bericht von Lena Klösel



CEV mit großen Schritt Richtung Aufstieg


Am Wochenende mussten die Hockeyspieler vom Club an der Enz beim Tabellenzweiten in Villingen auf Naturrasen antreten. Dank einer disziplinierten Vorstellung gelang dem CEV ein 2:0-Auswärtssieg auf dem ungeliebten Geläuf.


Erst zum zweiten Mal überhaupt konnten die Vaihinger drei Punkte aus Villingen entführen. Entsprechend groß war die Freude: „Das war eines unserer besten Naturrasenspiele. Dieser Sieg tut besonders gut. Gerade auch weil wir die letzten zwei Auswärtsspiele so unglücklich verloren haben“, meinte Torjäger Felix Gantenbein euphorisch. Durch die erfolgreiche Auswärtsfahrt und das zeitgleiche Unentschieden von Verfolger Offenburg in Tübingen setzten sich die Vaihinger in der Tabelle auf sechs Punkte von den Verfolgern ab. Bei noch vier ausstehenden Begegnungen stehen die Chancen gut für den CEV. „Jetzt sieht es richtig gut aus. Wir spielen noch daheim gegen Aalen und Offenburg. Da können wir alles klar machen“, meinte Kapitän Jan-Michael Zeeb zuversichtlich.

Der Sieg gegen Villingen ist umso höher zu bewerten, da Vaihingen auf wichtige Spieler verzichten musste. Jan Richter war als Bundesligaschiedsrichter im Einsatz, Oliver Koopmann fehlte wegen einer Knöchelverletzung. Auch Tobias Klich konnte nicht eingreifen. Trotz dieser Ausfälle agierte Vaihingen sicher und zielstrebig. „Naturrasenhockey ist eine Disziplin für sich. Wir mussten alles vergessen was wir in den letzten Wochen trainiert haben“, analysierte Trainer Klaus Kaiser. „An Kurzpassspiel ist hier nicht zu denken. Da zählt das alte „Kick and Rush“-Prinzip.“

Der CEV setzte von Beginn an auf lange Bälle. Vaihingens Verteidigung und Mittelfeldmotor Ludwig Schmid überbrückten das gegnerische Mittelfeld mit weiten Flugbällen, die Stürmer Gantenbein, Manuel Max und Dennis Borimann warteten auf ihre Chance. Immer wieder kamen die Gäste so zu gefährlichen Kreisszenen. Nach 20 Minuten war es Gantenbein der am Schusskreisrand auftauchte, sich den Ball vorlegte und die Kugel zum 1:0 an den rechten Innenpfosten knallte. Villingen kam mit dem Rasen erwartungsgemäß besser zurecht, jedoch kaum gefährlich in Kreisnähe. Die einzige Großchance vereitelte Daniel Mayr auf der Torlinie.

Auch nach dem Seitenwechsel beherrschte Vaihingen weitestgehend das Spiel. Villingen drängte auf den Ausgleich, kam jedoch mit den Flugbällen des CEV kaum zurecht. In der 55. Minute eroberte Vaihingen durch schnelles Vorchecking den Ball, dieser gelangte von Schmid zu Max, welcher sich gekonnt um den gegnerischen Torhüter drehte und mit der Rückhand zum vorentscheidenden 2:0 verwandelte. „Danach war mit klar, dass wir das Ding heute gewinnen“, sagte Schmid. Vaihingen lies nichts mehr anbrennen und brachte den umjubelten Sieg sicher über die Zeit.

Es spielten: Löpsinger – Mayr, Jan-Michael Zeeb, Christoph Zeeb, Schneider, Schmid, Hollmann, Zündorf, Gantenbein (1), Max (1), Borimann, Koppenborg, Wörner



Max sichert Heimsieg gegen Tabellenschlusslicht Aalen

 

Trotz zahlreicher klarer Chancen reicht es für Tabellenführer Club an der Enz nur zu einem knappen 1:0 gegen den Letzten aus Aalen. Bedanken konnten sich die Vaihinger bei Torjäger Manuel Max - und ihrem Torhüter Daniel Löpsinger.

Auf den ersten Blick war nach Spielschluss nicht wirklich zu erkennen wer jetzt gewonnen und wer verloren hatte. Sowohl die Vaihinger als auch die Aalener versammelten sich mit hängenden Köpfen. Jubel war auf keiner Seite zu erkennen. Allein das zufriedene Klatschen auf CEV-Seite nach Ende der Besprechung ließ den Schluss zu, dass wohl der Gastgeber die drei Punkte eingefahren hatte. „Wir haben heute nicht gut gespielt, Aalen war eigentlich besser. Immerhin haben wir den Sieg über die Zeit gerettet“, räumte Vaihingens Trainer Klaus Kaiser ein. Den Treffer des Tages erzielte Manuel Max in der 20. Minute per Siebenmeter. Doch ein ums andere Mal musste Torhüter Daniel Löpsinger rettend einschreiten. Die größte Chance der Gäste vereitelte er nach 18 Minuten. Einen Schuss gegen die Laufrichtung klärte er gerade noch so mit der Fußspitze. „Man hat deutlich gemerkt, dass wir von der Spielanlage noch sehr auf das Naturrasenspiel von letzter Woche ausgelegt waren“, monierte Kaiser. Lange Bälle prägten das Bild, Kurzpassspiel bekam er von seiner Mannschaft kaum geboten. Aalen ließ auf der anderen Seite Ball und oft auch Gegner laufen, Vaihingen schaute zumindest in der ersten Halbzeit oft nur zu.
Im Anschluss an eine Strafecke in der 20. Minute bekam ein Aalener Spieler jedoch den Ball auf der Linie an den Fuß. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Max sicher. Im Anschluss an eine Auszeit stellte Vaihingen um und doppelte nun den Spielgestalter der Gäste. Diese Maßnahme zeigte Wirkung und verlieh der CEV-Defensive mehr Sicherheit. Aalen zeigte zwar weiterhin die schöneren Kombinationen, die klareren Chancen erarbeiteten sich jedoch die Gastgeber. Erst scheiterte Tobias Weimar knapp (25. Minute), dann zog Max im Eins-gegen-Eins mit dem Torhüter den kürzeren (32. Minute). „Wäre das zweite Tor gefallen wäre es sicher einfacher für uns geworden, so schnupperte Aalen aber immer am möglichen Punkt“, analysierte Max.
Auch nach dem Seitenwechsel boten sich den Enzstädtern zahlreiche Chancen das Spiel zu entscheiden. Doch selbst sieben weitere Strafecken wurden teils fahrlässig vergeben. „Es lief einfach nichts zusammen. Dass wir uns trotzdem so viele Chancen erarbeitet haben spricht für uns. Dass wir sie vergeben haben aber nicht“, ärgerte sich Kapitän Jan-Michael Zeeb. Felix Gantenbein marschierte nach 45 Minuten von der Mittellinie allein auf den Torhüter zu, konnte diesen aber nicht überwinden. Drei Minuten vor dem Ende hatte Dominik Hollmann die Entscheidung auf dem Schläger, schoss aber am leeren Tor vorbei. Vaihingen brachte den Sieg aber über die Zeit und bleibt daher weiterhin bei noch drei ausstehenden Partien mit sechs Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. „Wir haben heute gesehen wie eng es werden kann wenn wir nicht bis zum Schluss mit vollem Einsatz zu Werke gehen. Wir dürfen nicht. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen“, gab Stürmer Felix Gantenbein die Marschrichtung für die nächsten Wochen vor.


Es spielten: Löpsinger – Mayr, Jan-Michael Zeeb, Christoph Zeeb, Koppenburg, Hollmann, Schneider, Schmid, Max (1), Gantenbein, Borimann, Weimar, Wörner.

 


E-Mail

Anfahrt