Berichte Juni 2013

Heren: Verdiente Niederlage für den Club an der Enz

 

Eine schwache erste Halbzeit führte am vergangenen Wochenende zu einer deutlichen 1:5 Niederlage gegen den HC Heilbronn. Der Club an der Enz verabschiedet sich somit mit einer Niederlage von den heimischen Fans.

 

Im letzten Heimspiel der Feldsaison musste der Club an der Enz auf die drei erfahrensten Spieler im Kader verzichten. Mittelfeldstratege Ludwig Schmid, Defensivallrounder Benedikt Schneider und Kapitän sowie Abwehrchef Jan-Michael Zeeb fehlten der Mannschaft. Da kam es gerade recht, dass Oliver Koopmann zu einer Stippvisite von seinem Studienort England in Vaihingen und sofort bereit war seine alten Mitspieler zu unterstützen. Die Vaihinger Herren kamen von Beginn an schlecht ins Spiel. Der völlig umgebauten Abwehr vor Interimskapitän Daniel Löpsinger merkte man an, dass sie so noch nie zusammen gespielt hatte. Dennoch hatte Manuel Max nach fünf Minuten die Chance zur Führung. Nach einem Flugball war er eigentlich schon am gegnerischen Torhüter vorbei, doch dieser kam gerade noch an den Ball. Den Nachschuss setzte Julio Magdalena ans Außennetz. Auch im Mittelfeld fehlte es an einer klaren Struktur und so wurde Vaihingen die ersten zehn Minuten am eigenen Schusskreis festgenagelt. Folgerichtig nahm Trainerin Brust direkt die erste Auszeit und stellte die Mannschaft um. Dominik Hollmann wurde in die Innenverteidigung gezogen und Koopmann übernahm im zentralen Mittelfeld. Heilbronn blieb jedoch weiterhin dominant und kam einige Male gefährlich in den Vaihinger Schusskreis. Nachdem noch einige Chancen abgewehrt werden konnten war nach 14 Minuten ein Heilbronner Stürmer am langen Pfosten völlig ungedeckt und konnte eine Flanke zum 0:1 verwerten. Nur wenige Minuten später klärte Vaihingens Torhüter im eins gegen eins, doch beim Nachschuss war das Tor dann leer und es stand 0:2. Eine Auszeit der Heilbronner gab erneut die Möglichkeit die Defensive umzubauen. Stürmer Max wurde in die Innenverteidigung gezogen um den Spielaufbau zu verbessern und die Mannschaft offensiver auszurichten. Ein überhastet ausgeführter Abschlag landete dann jedoch direkt beim Gegner. Manuel Max konnte das Gegentor nur noch durch eine Strafecke verhindern. Diese verwandelte Heilbronn dann allerdings zum 0:3 nach 34 Minuten. Das Spiel war aufgrund der schwachen ersten Hälfte des Club an der Enz somit schon entschieden. Dennoch wurde für die zweite Halbzeit das Ziel ausgegeben den Rückstand zu verringern. Dies gelang jedoch nicht direkt mit Wideranpfiff und so blieb Heilbronn weiterhin die spielbestimmende Mannschaft. Die Folge war das 0:4 nach 45 Minuten. Nachdem Vaihingen den Ball eigentlich unter Kontrolle hatte ging dieser im eigenen Schusskreis wieder verloren und Heilbronns Mittelstürmer traf aus kurzer Distanz. Im Anschluss daran wurden die Vaihinger zu einem gleichwertigen Gegner und ließen nur noch sehr wenige Chancen zu. Ein einziger Konter reichte den Gästen jedoch um das Ergebnis in der 55. Minute nochmals zu erhöhen. Durch Oliver Koopmann gelang Vaihingen zehn Minuten vor Schluss dann aber immerhin noch der Ehrentreffer. Trotz der schlechten Leistung in der ersten Halbzeit fand Annika Brust zum Abschluss noch lobende Worte für die moralische Leistung in der zweiten Halbzeit. Beenden wird der Club an der Enz die Saison dann in zwei Wochen in Schwenningen.

 

Es spielten: Löpsinger – Max, Preckel, Wörner, Koopmann, Brandauer, Scheytt, Magdalena, Clauss, Gerstung, Hollmann, Späth.

Herren: Knappe Niederlage für Club an der Enz

 

Nachdem am letzten Wochenende bei den Vaihinger Hockeyherren nochmals die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufkam, musste das Team von Trainerin Annika Brust in Esslingen eine bittere Niederlage hinnehmen.

 

„Bei Spielen auf Naturrasen stehen die Chancen immer 50:50“, mit diesen Worten erinnerte Kapitän Zeeb seine Mitspieler daran, dass die äußerst selten gewordenen Naturrasenplätze nicht immer einen Heimvorteil bedeuten müssen. Dies zeigte sich auch in Esslingen, denn nicht die Heimmannschaft, sondern die Gäste aus Vaihingen übernahmen zu Beginn die Kontrolle im Spiel. Durch eine laufstarke Offensive konnte man die Gegner an deren eigenem Schusskreis dauerhaft beschäftigen. Die Spielweise ist bei derartigem Untergrund eigentlich immer dieselbe. Mit lang geschlagenen Bällen oder eben Flugbällen wird versucht möglichst viel Raum zu überbrücken. Das Führen des Balls oder Dribblings sind nahezu unmöglich, da der Ball an jeder Grasnarbe unberechenbar abspringt. Dementsprechend gab es wenige Torchancen zu sehen. Oftmals wurden die Angriffe kurz vor den Schusskreisen abgefangen oder der Ball versprang. Die erste gute Gelegenheit hatte dann Esslingen. Nach 20 Minuten bekamen Sie eine Strafecke zugesprochen. Der tückisch aufsetzende Schuss konnte jedoch von Vaihingens Torhüter abgewehrt werden, jedoch eroberte Esslingen diesen gleich wieder zurück. In der leichten Unordnung stand ein Stürmer der Heimmannschaft dann völlig frei, traf im ersten Versuch nach einer scharfen Flanke jedoch den Ball nicht und schlenzte anschließend knapp vorbei. Glück für Vaihingen. Die einzig wirklich gute Chance der Gäste hatte dann Matthias Späth nach 28 Minuten, der sein Herrendebüt gab. Irgendwie kam der Ball im Schusskreis zu ihm, jedoch scheiterte er am herausstürzenden Torhüter. Danach gab es keine weiteren Chancen und es ging mit 0:0 in die Pause. Vaihingens Trainerin forderte von ihrer Mannschaft noch mehr Kampfgeist, da die drei Punkte unbedingt benötigt wurden. Die Mannschaft setzte dies auch zu Beginn der zweiten Hälfte gut um. Nach 50 Minuten hatten dann Ludwig Schmid und Holger Preckel die riesen Chance zur Führung. Julio Magdalena hatte sich auf dem Flügel durchgesetzt und eine präzise Flanke geschlagen. Schmid verpasste den Ball jedoch knapp und der Schuss von Holger Preckel wurde von einem Abwehrspieler von der Torlinie gekratzt. Diese Großchance schien die Esslinger aufgeschreckt zu haben. In der Folge wurde das Spiel körperbetonter und die Diskussionen hitziger. In der Vaihinger Defensivarbeit riss die Verbindung zwischen Abwehrreihe und Mittelfeld nach, wodurch es zu mehreren gefährlichen Unterzahlsituationen kam. Mit viel Einsatz konnten die Angriffe abgewehrt werden, jedoch nur bis zur 68. Minute. Dann stand ein Esslinger Stürmer am langen Pfosten komplett frei. Daniel Löpsinger parierte noch den ersten Ball, doch im zweiten Versuch musste ein anderer Esslinger nur noch in das leere Tor einschieben. Vaihingen gelang es in den letzten beiden Spielminuten dann nicht mehr das Spiel auszugleichen und es ging ohne Punkte zurück nach Vaihingen. Diese unglückliche Niederlage kurz vor Spielende könnte die Saison schon entschieden haben. Das Resultat der Heilbronner lag zwar noch nicht vor, bei einem Punktgewinn Heilbronns wäre der Club an der Enz jedoch abgestiegen.

 

Es spielten: Löpsinger – Zeeb, Schneider, Brand, Schmid, Max, Hollmann, Brandauer, Späth, Magdalena, Preckel, Scheytt, Gerstung.


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