CEV mit großen Schritt Richtung Aufstieg


Am Wochenende mussten die Hockeyspieler vom Club an der Enz beim Tabellenzweiten in Villingen auf Naturrasen antreten. Dank einer disziplinierten Vorstellung gelang dem CEV ein 2:0-Auswärtssieg auf dem ungeliebten Geläuf.


Erst zum zweiten Mal überhaupt konnten die Vaihinger drei Punkte aus Villingen entführen. Entsprechend groß war die Freude: „Das war eines unserer besten Naturrasenspiele. Dieser Sieg tut besonders gut. Gerade auch weil wir die letzten zwei Auswärtsspiele so unglücklich verloren haben“, meinte Torjäger Felix Gantenbein euphorisch. Durch die erfolgreiche Auswärtsfahrt und das zeitgleiche Unentschieden von Verfolger Offenburg in Tübingen setzten sich die Vaihinger in der Tabelle auf sechs Punkte von den Verfolgern ab. Bei noch vier ausstehenden Begegnungen stehen die Chancen gut für den CEV. „Jetzt sieht es richtig gut aus. Wir spielen noch daheim gegen Aalen und Offenburg. Da können wir alles klar machen“, meinte Kapitän Jan-Michael Zeeb zuversichtlich.

Der Sieg gegen Villingen ist umso höher zu bewerten, da Vaihingen auf wichtige Spieler verzichten musste. Jan Richter war als Bundesligaschiedsrichter im Einsatz, Oliver Koopmann fehlte wegen einer Knöchelverletzung. Auch Tobias Klich konnte nicht eingreifen. Trotz dieser Ausfälle agierte Vaihingen sicher und zielstrebig. „Naturrasenhockey ist eine Disziplin für sich. Wir mussten alles vergessen was wir in den letzten Wochen trainiert haben“, analysierte Trainer Klaus Kaiser. „An Kurzpassspiel ist hier nicht zu denken. Da zählt das alte „Kick and Rush“-Prinzip.“

Der CEV setzte von Beginn an auf lange Bälle. Vaihingens Verteidigung und Mittelfeldmotor Ludwig Schmid überbrückten das gegnerische Mittelfeld mit weiten Flugbällen, die Stürmer Gantenbein, Manuel Max und Dennis Borimann warteten auf ihre Chance. Immer wieder kamen die Gäste so zu gefährlichen Kreisszenen. Nach 20 Minuten war es Gantenbein der am Schusskreisrand auftauchte, sich den Ball vorlegte und die Kugel zum 1:0 an den rechten Innenpfosten knallte. Villingen kam mit dem Rasen erwartungsgemäß besser zurecht, jedoch kaum gefährlich in Kreisnähe. Die einzige Großchance vereitelte Daniel Mayr auf der Torlinie.

Auch nach dem Seitenwechsel beherrschte Vaihingen weitestgehend das Spiel. Villingen drängte auf den Ausgleich, kam jedoch mit den Flugbällen des CEV kaum zurecht. In der 55. Minute eroberte Vaihingen durch schnelles Vorchecking den Ball, dieser gelangte von Schmid zu Max, welcher sich gekonnt um den gegnerischen Torhüter drehte und mit der Rückhand zum vorentscheidenden 2:0 verwandelte. „Danach war mit klar, dass wir das Ding heute gewinnen“, sagte Schmid. Vaihingen lies nichts mehr anbrennen und brachte den umjubelten Sieg sicher über die Zeit.

Es spielten: Löpsinger – Mayr, Jan-Michael Zeeb, Christoph Zeeb, Schneider, Schmid, Hollmann, Zündorf, Gantenbein (1), Max (1), Borimann, Koppenborg, Wörner

 

 

Vaihinger Achterbahn geht weiter – mit einem Kantersieg


Die Herren des Club an der Enz schießen sich beim 10:1-Heimsieg über den TSV Ludwigsburg den Frust von der Seele und festigen die Tabellenführung.

Die Achterbahnfahrt der Vaihinger Hockeyspieler ging auch an diesem Wochenende weiter. Erst verlor der CEV zum Rückrundenauftakt knapp mit 2:3 gegen Offenburg, dann folgte ein 7:1-Schützenfest gegen Esslingen. Letzte Woche dann der erneute Rückschlag beim 1:2 in Tübingen. „Wir haben die richtige Antwort gegeben und ein super Spiel gemacht. Gerade daheim sind wir sehr stark“, freute sich Kapitän Jan-Michael Zeeb. Mit 10:1 wurde der TSV Ludwigsburg II besiegt, schon zur Halbzeit führten die Gastgeber mit 5:0.

Den Torreigen eröffnete Daniel Mayr nach zehn Minuten per Strafecke. Kurz darauf erhöhte Torjäger Manuel Max, der an diesem Tag drei Treffer erzielte, auf 2:0 (13. Minute). Den schönsten Treffer des Tages steuerte Mittelfeldspieler Ludwig Schmid bei. Er schnappte sich die Kugel am Schusskreisrand, legte sie sich optimal vor und hämmerte den Ball volley in die Maschen (18.). „Wir haben Ludwigsburg mit unserem Kurzpassspiel überhaupt nicht zur Entfaltung kommen lassen. Besonders auf den Außen sah das sehr gut aus“, beschrieb Trainer Klaus Kaiser die Stärke seiner Mannschaft. Jan Richter (25.) und Max (27.) erhöhten noch vor der Pause auf ein komfortables 5:0.

Auch nach dem Seitenwechsel ließ Vaihingen keine Zweifel daran aufkommen, wer an diesem Tag den Platz als Sieger verlassen sollte. Zweimal Felix Gantenbein und Julian Zündorf schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Beim Stand von 8:0 wurde es hektisch, erst musste sowohl ein Ludwigsburger als auch Gantenbein nach einem Zweikampf mit Gelb vom Feld. Die Spielweise der Gäste wurde zunehmend ruppiger, wodurch sich Vaihingen etwas aus der Ruhe bringen ließ. In der 58. Minute musste ein weiterer TSV-Spieler auf die Strafbank. Max nutzte die doppelte Überzahl zu seinem dritten Treffer, indem er eine Strafecke sicher verwandelte. Nachdem sich ein Gästespieler nach einer Schiedsrichterentscheidung einfach nicht beruhigen wollte und schon mit Gelb vorbelastet war musste er mit Gelb-Rot vom Platz. Vaihingen brachte das Spiel locker nach Hause, den Schlusspunkt setzte Dennis Boriman mit dem 10:1 in der 67. Minute. „Bisher haben wir uns oft durch Nicklichkeiten anderer Mannschaften aus dem Konzept bringen und provozieren lassen. Das war heute nicht der Fall“, freute sich Kaiser über die Disziplin seines Teams.

In der nächsten Woche muss der CEV zum Tabellenzweiten HC Villingen. „Das wird richtig schwer, denn auf Naturrasen kommt man mit Kurzpassspiel nicht weit“, weiß Jan-Michael Zeeb: „Aber wir wollen endlich auch mal auswärts punkten und für eine kleine Vorentscheidung sorgen.“ Auf eine weitere Runde Achterbahn haben die Vaihinger Hockeyspieler nämlich keine große Lust.

Es spielten: Löpsinger – Eschbach, Mayr (1), Christoph Zeeb, Jan-Michael Zeeb, Brandauer, Scherer, Schmid (1), Schneider, Hollmann, Gantenbein (2), Zündorf (1), Borimann (1), Max (3), Richter (1).

 

 

Hockey-Herren geben Auswärtssieg aus der Hand


Die Herren des Club an der Enz verpassten es am Wochenende einen großen Schritt Richtung Aufstieg zu machen. Trotz drückender Überlegenheit verloren der CEV unglücklich mit 1:2 (1:0) gegen den HC Tübingen.

Die Enttäuschung auf Vaihinger Seite nach dem Schlusspfiff war greifbar. Mit einem Sieg hätten sich die Enzstädter auf vier Punkte, bei einem Spiel weniger, vom Tabellenzweiten Villingen absetzen können. Da auch der Dritte aus Offenburg am Vortag verloren hatte reiste der CEV voller Zuversicht nach Tübingen. Endlich sollte der erste Sieg auf Tübinger Boden gelingen. „Wir hatten uns so viel vorgenommen. Das Ergebnis ist maßlos enttäuschend. Wir hatten alles im Griff und geben das Spiel doch noch aus der Hand“, stellte Kapitän Jan-Michael Zeeb niedergeschlagen fest. „Immerhin sind wir noch Tabellenführer und haben allen noch in der eigenen Hand. Das Spiel dürfen wir niemals verlieren“, ärgerte sich Jan Richter.

Doch schon in der Halbzeit war ihm klar, dass die 1:0-Führung aus der 19. Minute durch Felix Gantenbein nicht reichen würde. Die Chancen zu einem weiteren Treffer waren auch vor dem Seitenwechsel vorhanden, so rutschte Tobias Weimar nur knapp an einer schönen Flanke vorbei (21. Minute). Kurz darauf scheiterte Manuel Max mit einem Schuss aus spitzem Winkel (27.). Vaihingen kontrollierte Ball und Gegner, brachte die Kugel mehrmals gefährlich vor das gegnerische Gehäuse. „Dafür, dass wir mit dem Platz so unsere Probleme hatten sah das eigentlich ganz gut aus“, attestierte Richter seiner Mannschaft eine gute Spielanlage.

Nach dem Seitenwechsel wurde es dann turbulent. Erst musste ein Tübinger Spieler nach einem Foulspiel mit Gelb auf die Strafbank. Dann vergab Vaihingen mehrmals knapp. „Das habe ich noch nie erlebt, dass man so oft nur um Zentimeter am Tor vorbeizielen kann“, sagte Gantenbein beinahe verzweifelt. Zu allem Überfluss nutzte Tübingen 15 Minuten vor dem Ende ein Strafecke zum Ausgleich. Vaihingen wurde nun nervös und verlor die spielerische Linie. Fünf Minuten nach dem 1:1 musste dann auch Ludwig Schmid mit Gelb vom Feld. Da ihn sein direkter Gegenspieler nach einer Rangelei aber begleiten musste ging es mit Zehn gegen Neun in die Schlussphase. Kurz darauf der nächste Tiefschlag für den Tabellenführer. Ein eigentlich ungefährlicher Tübinger Torschuss rutschte Torhüter Daniel Löpsinger, dem die Sicht versperrt war, durch die Schienen. Vaihingen antwortete mit wütenden Angriffen. Zuerst zielte Gantenbein aus spitzem Winkel am leeren Tor vorbei (65.), dann verpasste Max nur um Zentimeter (67.). In der letzten Minute bekam Vaihingen noch einmal eine Strafecke zugesprochen, doch die Ausführung passte zum Spielverlauf. Max ließ zwei Gegenspieler aussteigen, legte den Ball am Torhüter vorbei – und schoss haarscharf neben das Tor.

Es spielten: Löpsinger – Scherer, Brandauer, Mayr, Jan-Michael Zeeb, Christoph Zeeb, Schmid, Schneider, Richter, Hollmann, Tobias Weimar, Max, Gantenbein (1), Zündorf

Vaihinger Damen chancenlos

 

Die Damen des Club an der Enz absolvierten am Wochenende zwei Heimspiele. Am Freitagabend war mit der zweiten Mannschaft des MHC der amtierende Tabellenführer zu Gast in der Enzstadt. Da der Vaihinger Trainer Klaus Kaiser erneut verhindert war, übernahmen die Jugendtrainer Felix Gantenbein und Manuel Max die Position an der Seitenauslinie. Kaiser hatte zuvor die taktische Ausrichtung für das Spiel gegen den Tabellenersten ausgeben. Die Vaihingerinnen fingen dementsprechend defensiv an und stellten die Räume zu, um zu verhindern dass die Mannheimerinnen ihre technische Überlegenheit ausspielen konnten. Dieses Konzept ging auf. Obwohl die Damen des MHC mehr Ballbesitz hatten, konnten sie sich keine deutlichen Chancen im Schusskreis erspielen. Im Gegenzug kamen die Enzstädterinnen zu Kontermöglichkeiten, von denen Elvira Perleß Mitte der ersten Halbzeit eine zur 1:0 Führung abschloss. Mannheim zeigte sich etwas geschockt von diesem Gegentreffer. Obwohl sie weiterhin das Spielgeschehen dominierten, zeigten sie Unaufmerksamkeiten in der Defensive und das Heimteam hätte die Führung auch noch ausbauen können. Gegen Ende der ersten Hälfte konnten die Gäste doch noch Kapital aus ihrer Feldüberlegenheit schlagen und per Strafecke den Ausgleich erzielen. Nach dem Seitenwechsel genügte eine Vaihinger Unaufmerksamkeit, aus der eine erneute Strafecke für Mannheim resultierte. Die Gäste gingen nun mit 2:1 in Führung. Im weiteren Spielverlauf mussten die Damen des CEV dem hohen Tempo aus der ersten Halbzeit Tribut zollen und konnten ihre laufintensive Raumdeckung nicht mehr so konsequent spielen. Vaihingen zog sich immer mehr in die eigene Hälfte zurück und Mannheim dominierte nun das komplette Spielgeschehen. Die Gäste erspielten sich eine Vielzahl an Chance, von denen die Hintermannschaft um die junge Torhüterin Maren Dietrich viele entschärfen konnten. Bei vier Torschüssen waren aber auch sie machtlos und somit endete die Partie mit 6:1 für den Tabellenführer.

Am Sonntagnachmittag empfingen die Hockeydamen den TSV Ludwigsburg. Gegen diese Mannschaft wollten die Vaihingerinnen punkten, um sich von den Abstiegsrängen zu distanzieren. Sie hatten sich fest vorgenommen die Leistung der ersten Halbzeit vom Freitagabend zu wiederholen. Trainer Klaus Kaiser hatte bei diesem Spiel die Position auf der Bank bezogen, aber auch er konnte den Einbruch seines Teams nicht verhindern. Die Damen des CEV fanden zu keinem Zeitpunkt in die Partie. Es häuften sich individuelle Fehler und die Ludwigsburgerinnen wussten diese konsequent zu nutzen. Das Heimteam konnte sich nicht aus der Defensive befreien, da oftmals die Anspielstationen fehlten. Somit fand das Spielgeschehen meistens in der Hälfte des CEV statt. Zur Halbzeit führten die Gäste bereits mit 4:0 und die Partie war so gut wie entschieden. Nach dem Seitenwechsel konnte Anna Brandauer nach einer Strafecke noch einen Ehrentreffer erzielen. Allerdings mussten die Vaihingerinnen noch drei weitere Gegentreffer hinnehmen. Die Partie wurde beim Stand vom 1:7 abgepfiffen.

Nach diesem Debakel war die Enttäuschung auf Vaihinger Seite groß. Die beiden Niederlagen müssen nun so schnell wie möglich verarbeitet werden, da am Mittwoch und Samstag schon die nächsten Spiele angehen. Am Mittwoch sind die Hockeydamen zu Gast beim MHC2, wo sie an die gute erste Halbzeit vom Freitagabend anknüpfen wollen. Am Samstagnachmittag gastieren die Damen aus Böblingen in Vaihingen. Dieses Duell kann eine Vorentscheidung im Kampf gegen den Abstieg sein und der CEV ist bei dieser Partie in der Pflicht.

 

Es spielten: Phillipps, Köroglu, Haug, Kazenmayer, S. Rummel, M. Rummel, Schmid, Brandauer(1), Gerstung, Rößler, Wellisch, Traxler, Dietrich, Clauss, Perleß(1)

 





Hockey-Herren rehabilitieren sich für Auftaktniederlage


Die Herren den Club an der Enz konnten am Wochenende einen überzeugenden 7:1-Heimsieg gegen den HC Esslingen feiern. Dank des zeitgleichen Unentschieden des Zweiten ETSV Offenburg konnte Vaihingen die Tabellenführung festigen.

Vor zwei Wochen noch war der Ärger groß unter den Vaihinger Hockeyspielern. Mit 2:3 verlor die Mannschaft von Trainer Klaus Kaiser bei ETSV Offenburg und verpasste die Chance sich in der Tabelle deutlich abzusetzen. Gegen HC Esslingen zeigte der CEV jedoch, dass die erste Saisonniederlage nur ein Ausrutscher war. „Wir waren vor allem im Spielaufbau viel besser als letztes Mal. Darauf können wir aufbauen“, lobte Kapitän Jan-Michael Zeeb sein Team.

Die einzige Schrecksekunde ereilte die Vaihinger schon vor dem Anpfiff. Der gerade erst wieder genesene Oliver Koopmann verletzte sich schon beim Aufwärmen am Knöchel und fiel daher verletzungsbedingt aus. Was er dann in der Anfangsphase von seinen Mannschaftskameraden geboten bekam dürfte ihm aber gefallen haben.

Der CEV bestimmte von Beginn an das Spielgeschehen. Jan Richter erwischte einen Sahnetag, machte über die rechte Seite ordentlich Betrieb und steuerte allein drei Treffer zum 4:0-Halbzeitstand bei. Nach 13 Minuten schloss Richter eine sehenswerte Kombination zum 1:0-Führungstreffer ab. Nur fünf Minuten später traf er mit einem gezielten Flachschlag vom Schusskreisrand zum 2:0. Manuel Max legte nur wenig später per Siebenmeter nach. Kurz vor der Pause traf dann wieder Richter aus spitzen Winkel zum 4:0. Und damit waren die Gäste noch gut bedient. Allein ihrem Torhüter war es zu verdanken, dass der CEV nicht schon deutlich höher führte. „Vom Passspiel her war das eine sehr gute Halbzeit. Wir haben sicher kombiniert und Esslingen nicht ins Spiel kommen lassen“, freute sich Trainer Klaus Kaiser. Nicht ganz zufrieden war er jedoch mit der Leistung nach dem Seitenwechsel: „Da haben wir aufgehört zusammenzuspielen und zu oft eine individuelle Lösung gesucht.“

Mit langen Bällen versuchte der CEV schnell an den Kreis der Esslinger zu gelangen, verlor so jedoch etwas den spielerischen Faden. Dafür gelangen nun aber die zuvor mangelhaften Strafecken. Felix Gantenbein erzielte so in der 48. Minute das 5:0. Kurz darauf nutze auch Esslingen eine dieser gefährlichen Standartsituationen zum Anschlusstreffer. Simon Knudsen beschenkte sich jedoch in der 57. Minute an seinem Geburtstag mit dem 6:0 selbst und stellte den Fünf-Tore-Vorsprung wieder her. Zehn Minuten später setzte Manuel Max mit einer knallhart geschossenen Ecke den Schlusspunkt.

„Die zweite Hälfte war zwar spielerisch nicht mehr ganz so überzeugend, aber bei einem 7:1 gibt es nicht viel zu bemängeln“, meinte Kaiser zufrieden.

Es spielten: Löpsinger, Koppenborg, Jan-Michel Zeeb, Christoph Zeeb, Mayr, Klich, Scherer, Schneider, Schmid, Hollmann, Richter (3), Gantenbein (1), Max (2), Knudsen (1), Borimann

Damen starten in die Rückrunde der Oberliga


Vor dem Auswärtsspiel am Samstagabend beim TSV Mannheim hatten die Damen des Club an der Enz mit großen Personalproblemen zu kämpfen, da drei Stammspielerinnen verhindert waren. Außerdem fehlten für drei Jugendspielerinnen entsprechende Sonderspielgenehmigungen, die einen Einsatz bei den Aktiven ermöglichen. Dank großen Einsatzes von Lena Katzenmayer und Anna Brandauer konnten diese Spielerinnen noch am Samstag eine solche Sonderspielgenehmigung beantragen und das Vaihinger Team musste lediglich auf die Innenverteidigerin Dana Haug verzichten. Stattdessen wurde die ehemalige Spielerin Petra Schmid wieder aktiviert und Carolin Fraas konnte auch noch von einer Partie im Trikot des CEVs gewonnen werden, sodass die Enzstädterinnen mit insgesamt dreizehn Spielerinnen nach Mannheim fuhren.

Trainer Klaus Kaiser konnte sein Team an diesem Tag nicht coachen und auch Daniel Mayr stand nicht zu Verfügung. Mittelfeldspielerin Charlotte Schmid übernahm die Aufgabe das Team, das in dieser Konstellation noch nie zusammen gespielt hatte, aufzustellen und für die kommende Partie vorzubereiten. Die Damen aus Vaihingen begannen abwartend und defensiv. Dieses Konzept ging in den ersten fünfzehn Minuten auf. Die Mannheimerinnen hatten die höheren Spielanteile, konnten aber kaum in den Schusskreis von Sibah Phillipps eindringen. Vaihingen konnte auf der Gegenseite einige Konter spielen, denen aber die entscheidende Durchschlagskraft fehlte. Auf der anderen Seite konnte der TSV die erste Strafecke zur 1:0 Führung verwandeln. Vaihingen wurde nun unaufmerksamer, die Zuordnung stimmte nicht mehr. Die Gastgeber nutzen eine Überzahlsituation und spielten die Damen des CEV mit einer sehenswerten Kombination zum 2:0 aus. Vor der Halbzeit war es erneut eine Strafecke, die Mannheim zum 3:0 Halbzeitstand nutzte.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Gäste aus Vaihingen wieder besser mit und erkämpften sich auch einige Tormöglichkeiten. Elvira Perleß scheiterte mehrmals an der Torhüterin und auch Rebecca Wellisch konnte aus aussichtreicher Position nicht den Anschlusstreffer erzielen. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit ließen die Kräfte bei den Enzstädterinnen nach und der TSV erspielte sich erneut mehr Spielanteile und mehr Ballbesitz. Diese Überlegenheit mündete in zwei weiteren Treffern zum 5:0 für die Gastgeber. Kurz vor dem Schlusspfiff hatte Perleß nach einem Dribbling noch eine Torchance, scheiterte aber erneut an der Torhüterin.

Charlotte Schmid nach der Partie: „Wir haben nicht erwartet, dass wir in der heutigen Konstellation hier punkten können. Das Ergebnis fällt jetzt zwar hoch aus, aber wir sind mit unserer Leistung nicht unzufrieden. Wir haben gute Ansätze gezeigt und wenn die vier Stammspielerinnen im nächsten Spiel dabei sind, ist sicher etwas möglich.“

Es spielten: Phillipps, Köroglu, Gantenbein, Kazenmayer, C. Schmid, P. Schmid, M. Rummel, Brandauer, Traxler, Wellisch, Dietrich, Fraas, Perleß




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