Berichte Mai 2014

Heimspieltag der Mädchen C am 24. Mai 2014


Vergangenen Samstag fand auf dem Hockeyplatz des Club an der Enz der erste Feldspieltag der C-Mädchen statt. Zum Turnier sind der Mannheimer HC und der HC Heidelberg mit jeweils zwei Mannschaften, sowie die Hockeyabteilungen des TSV Ludwigsburg und des Normannia Gmünd angereist. In der ersten Hälfte des Turniers, welches leider unter Dauerregen gespielt werden musste, verloren die Mädchen des CadE, wegen Unaufmerksamkeiten und daraus entstandenen Penalties, gegen die erste Mannschaft des Mannheimer HC mit 1:4. Im zweiten Spiel gegen HC Heidelberg II, welches durch vergebene Torchancen mit 0:2 verloren wurde, konnte die CadE-Torfrau Nina Bauz durch eine beachtliche Leistung eine höhere Torzahl des Gegners verhindern. Mit Einsatz der Sonnenstrahlen in der zweiten Turnierhälfte, stiegen auch die Leistungen der Mädchen. So erreichten sie gegen die starke, erste Mannschaft des HC Heidelberg durch einen Penalty von Mia Peters ein sehenswertes 1:1. Das Unentschieden stärkte die Mädchen im zielführenden Spielverhalten und so konnten sie zum krönenden Abschluss des Spieltages gegen den Mannheimer HC II durch Tore von Lena Beck und Nina Meierhofer mit 1:2 gewinnen.

 

Es spielten: Nina Bauz - Lena Beck, Lena Eppinger, Julia Grözinger, Navina Langer, Nina Meierhofer, Mia Peters, Larissa Scheytt, Nele Stache, Marlene Strobel.

Hockeyherren feiern Doppelsieg-Wochenende


Mit zwei Siegen aus dem Doppelspiel-Wochenende gelang dem Club an der Enz ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt.


Innerhalb von weniger als 20 Stunden holte der Club an der Enz sechs wichtige Punkte gegen den Abstieg. Dabei wurde zunächst der direkte Konkurrent aus Böblingen und am Tag darauf Schwäbisch Gmünd besiegt. Im ersten Spiel war Vaihingen von Beginn an Herr auf dem eigenen Platz. Mit kurzem Kombinationsspiel wurde der gegnerische Schusskreis erreicht und Dennis Borimann konnte bereits nach fünf Minuten den Führungstreffer erzielen. Der Club an der Enz baute danach weiter ruhig auf, kreierte jedoch keine klaren Chancen mehr. Nach 20 Minuten kam es in der Vorwärtsbewegung zu einem folgeschweren Ballverlust und Böblingen konterte mit seinen schnellen Spielern. Im eins gegen eins klärte Vaihingens Torhüter zunächst, aus dem Getümmel heraus fiel dann aber der Ausgleich. Dieser Treffer führte zu einem Bruch im Spiel der Vaihinger, die danach mit Einzelaktionen die erneute Führung suchten. Dies gelang bis zur Pause jedoch nicht mehr. Neuzugang Gerds appellierte an seine Mitspieler wieder gemeinsam den Erfolg zu suchen. Genau das setzte der Club an der Enz auch um und erspielte sich wieder zahlreiche Chancen. Kurz nacheinander verwandelte Matthias Gerds gleich zweimal, sodass der Club an der Enz wieder komfortabel mit 3:1 führte. Probleme taten sich dann aber in der Abwehr auf, weil Kapitän Zeeb durch eine Leistenverletzung nur noch über das Feld traben konnte. Trotz eigener Überzahl in der Defensive gelang es dem Club an der Enz in der 50. Minute nicht die Böblinger Stürmer eng genug zu decken. Freistehend konnte der Gästestürmer dies nutzen und den Anschlusstreffer markieren. Der Club an der Enz blieb allerdings ruhig und kombinierte weiter schnell nach vorne. Dort war es dann erneut Hollmann, der sieben Minute vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 4:2 Endstand erzielte. Im Anschluss an das Spiel stand klar die Regeneration im Vordergrund, weil am Sonntag um 11 Uhr bereits Schwäbisch Gmünd erwartet wurde.
Bereits vor dem zweiten Spiel kam zur Erschöpfung eine längere Verletztenliste hinzu. Somit war klar, dass mit der Leistenverletzung von Zeeb, einer Schienbeinwunde bei Gerds und der Handverletzung von Oetinger, ein Sieg nur über eine kämpferische Leistung zu erreichen war. Die fitteren Gmünder nahmen das Zepter von Anfang an in die Hand. Beim Stande von 0:0 vergaben sie allerdings einmal freistehend vor dem leeren Tor und auch ein Siebenmeter wurde verschossen. Nach einem weiteren Pfostentreffer fiel das 0:1 dann nach einer kurzen Ecke. Den Flachschlag konnten weder Torhüter noch Abwehrspieler aufhalten. Mitte der ersten Halbzeit zog sich Manuel Max eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu und war gezwungen den Rest des Spiels von der Tribüne zu verfolgen. Auch in der Folge wurde Vaihingens angeschlagene Defensive häufig überlaufen, nach einem Konter drang dann aber Julio Magdalena in den Schusskreis ein und schlug den Ball in die lange Torecke. Die Antwort der Gäste folgte jedoch kurz vor der Halbzeit. Erneut nach einer kurzen Ecke wurde über eine Variante die erneute Führung erzielt. In der Pause fand Trainer Konwiarz eine stark erschöpfte Mannschaft vor, die jedoch weiterhin den Siegeswillen besaß um das Spiel noch zu drehen. Schwäbisch Gmünd präsentierte sich in Hälfte zwei defensiver und wurde bei Kontern immer wieder durch die kämpferische Leistung der Vaihinger aufgehalten. Nach einer strittigen kurzen Ecke konnte Hollmann den Ausgleich für Vaihingen erzielen. In der 55. Minute traf Borimann für Vaihingen nur den Pfosten. Das Spiel war mittlerweile extrem umkämpft und von harten Zweikämpfen dominiert. Dazu kamen laute Zwischenrufe von beiden Trainerbänken und den Spielern. In einem offenen Schlagabtausch hatte dann aber wenige Minuten vor Schluss der Club an der Enz erneut die bessere Chancenverwertung. Matthias Gerds belohnte die Vaihinger Hockeyherren für ihren aufopferungsvollen Kampf mit dem 3:2 Siegtreffer. „In beiden Spielen haben wir gemeinschaftlich den unbedingten
Siegeswillen gezeigt und die sechs Punkte erkämpft.“, fasste Löpsinger das Wochenende zusammen.
Für das nächste Spiel in einer Woche sieht es beim Club an der Enz aufgrund der vielen Verletzten jedoch schlecht aus. Zeeb, Max, Borimann, Scheytt und aufgrund privater Gründe Brand und Späth werden sicher fehlen. „Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt für die restlichen drei Spiele einen Vorsprung von sechs Punkten auf den Abstiegsplatz haben.“, stellte Ludwig Schmid fest.


Es spielten: Löpsinger - Oetinger, Zeeb, Preckel, Cioflica, Max, Schmid, Gerds, Brandauer, Hollmann, Borimann, Brand, Magdalena, Clauss, Konwiarz.

Trotz starkem Kampf wieder keine Punkte


Auch im zweiten Auswärtsspiel der Rückrunde beim HC Ludwigsburg reicht es für den Club an der Enz nicht zum Punktgewinn. Wiedermal konnten einige Chancen nicht zum Torerfolg genutzt werden.


Am vergangenen Sonntag traf der Club an der Enz in Ludwigsburg auf einen deutlich spielstärkeren und dominanteren Gegner als in der Vorwoche. Dementsprechend war die Vorgabe von Trainer Konwiarz den Gegner kommen zu lassen und dann selber schnell zu kontern. Die Abwehrreihe wurde ebenfalls umbesetzt. Im Zentrum spielten Kapitän Zeeb und Neuzugang Paul Cioflica. Holger Preckel und Kai Scheytt wurden als Außenverteidiger aufgeboten. Die Umstellung zeigte Wirkung. Trotz dauerhaftem Gegnerdruck stand die Abwehr sicher. Aufgrund der individuellen Klasse der Ludwigsburger entstanden dennoch einige Torchancen, die Vaihingens Torhüter Löpsinger jedoch alle entschärfen konnte. Durch das Pressing des HCL gab es für die schnelle Vaihinger Offensivreihe immer wieder viel Platz im Angriff, jedoch konnten keine zwingenden Torchancen erarbeitet werden. Zwei Schrecksekunden gab es dennoch in der ersten Hälfte. Manuel Max knallte nach einem beherzten Einsatz an der gegnerischen Grundlinie in die Bande, konnte aber weiterspielen. Ebenso hätte Vaihingen fast noch den Rückstand kassiert, jedoch fiel der Treffer zwei Sekunden nach der Pausensirene. Somit ging es mit 0:0 in die Halbzeit. Vaihingen konnte mit dem Ergebnis zufrieden sein. Die wenigen gefährlichen Ludwigsburger Chancen resultierten aus individuellen Fehlern im Spielaufbau, generell ging die Taktik auf.
Kurz nach Wiederanpfiff setzte sich der Club an der Enz in der Ludwigsburger Hälfte fest. Nach einer guten Torchance gab es für die Gäste eine lange Ecke, auf die jedoch kein Tor sondern ein Lehrstück in Sachen Konterspiel folgte. Nach Balleroberung schaltete der HCL schnell um. Gegen weit aufgerückte Enzstädter ergab sich ein Angriff in mehrfacher Überzahl. Vaihingens Innenverteidiger wollte einen Pass in den Schusskreis noch abfangen, allerdings fälschte er den Ball so unglücklich ab, dass Torhüter Löpsinger den Ball nicht mehr richtig klären konnte. Ludwigsburg Stürmer nahm die Einladung dankend an und vollstreckte ins leere Tor. Der Club an der Enz entschloss sich danach alles in den Ausgleichstreffer zu investieren und erarbeite sich mehrere gute Gelegenheiten. Eine scharf geschossene Ecke von Manuel Max wurde allerdings sensationell abgewehrt. Was dann nach 54 Minuten folgte war fast schon zu erwarten. Ludwigsburg konterte erneut und nachdem Vaihingens Schlussmann den ersten Schuss noch abwehren konnte war der Nachschuss wieder drin. Aber auch nach dem 0:2 gaben sich die Vaihinger noch nicht auf. Durch eine gelbe Karte gegen den HCL kam Vaihingen die letzten zehn Minuten in Überzahl zu einigen vielversprechenden Chancen. Es fehlte jedoch am letzten Quäntchen Glück im Abschluss oder am Blick für den besser postierten Mitspieler. Erst 30 Sekunden vor Schluss gelang dem Club an der Enz durch Kapitän Zeeb der Anschlusstreffer zum 1:2 Endergebnis. Trotz der erneuten Niederlage kann der Club an der Enz die starke kämpferische Leistung, das verbesserte Zusammenspiel in der Offensive und die stabilisierte Defensive als Erfolg verbuchen. „Wir können nicht überall sein, wenn wir uns für die Aufholjagd entscheiden, müssen wir Konter in Kauf nehmen. Leider konnten wir die Überzahl und unsere guten Chancen im Angriff nicht nutzen.“, fasste Ludwig Schmid das Spiel zusammen.


Es spielten: Löpsinger - Oetinger, Zeeb, Preckel, Cioflica, Max, Schmid, Gerds, Scheytt, Hollmann, Späth, Konwiarz.

Hockeyherren: Drei Mal geführt und doch verloren

 

Die Offensivqualität des Club an der Enz reichte am vergangenen Samstag nicht aus um die Schwächen in der Rückwärtsbewegung auszugleichen. Zum Rückrundenstart gab es somit eine 3:4 Niederlage bei der TSG Bruchsal.

 

Das Spiel in Bruchsal sollte für die Hockeymänner aus Vaihingen den positiven Trend aus der Saisonvorbereitung nun auch mit Punkten belohnen. Bereits im Vorfeld hatte sich Trainer Romano Konwiarz intensiv mit dem Gegner beschäftigt und dessen Spielweise analysiert. In der ersten Hälfte spielte sich das Geschehen größtenteils zwischen den Schusskreisen ab. Weder dem Gastgeber noch den Enzstädtern gelang es die finalen Bälle präzise vor das gegnerische Tor zu spielen. Das Vaihinger Mittelfeld spielte einige gute Hereingaben, allerdings fanden die Bälle nur selten einen Abnehmer. Die wenigen Schüsse, die der Club an der Enz abgeben konnte, wurden von Bruchsal Torhüter abgewehrt. Vor dem Tor der Gäste wurde es nur kurz vor der Halbzeitpause richtig gefährlich als Bruchsals Stoßstürmer einen Ball in die Schnittstelle der Abwehr erlaufen und den Torhüter umspielt hatte. Aus nicht mehr optimalem Winkel ging der Ball dann aber knapp am Tor vorbei. Ansonsten verlief die erste Halbzeit wie von Trainer Romano Konwiarz erwartet. Der Gastgeber verteidigte tief und versuchte es mit Kontern, die die Probleme im Vaihinger Abwehrverhalten offenbarten. Allerdings fehlte Bruchsal sowohl in der Defensive als auch der Offensive die Qualität einer Spitzenmannschaft weshalb das Tor des Club an der Enz ziemlich ungefährdet blieb und sich im Gegenzug kleinere Chancen ergaben. Diese Gelegenheiten waren jedoch nicht zwingend genug und so erinnerte Vaihingens Trainer in der Pause daran, dass man sich auf das einfache Spiel besinnen sollte, welches im Training intensiv geübt wurde. Mit dieser Ansage ging es beim Stande von 0:0 in die zweite Halbzeit. Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff zeigte sich die Wirkung der Pausenansprache. Mit kurzen Pässen wurde Manuel Max im gegnerischen Schusskreis in Szene gesetzt und Vaihingen ging mit 1:0 in Führung. Bruchsal erhöhte daraufhin den Druck, was den Enzstädtern in der Abwehrarbeit merklich zusetzte. Ungedeckt kam deshalb ein Bruchsaler vom Schusskreisrand zum Abschluss. Ein harter Flachschlag markierte den 1:1 Ausgleich. Nach einem erneuten Bruchsaler Angriff konterte der Club an der Enz mit einem langen Flugball von Ludwig Schmid. Aus dem Getümmel im Schusskreis kam der Ball wieder zu Max, der zur erneuten Führung einschob. Doch nur wenige Minuten später kassierte der Club an der Enz den erneuten Ausgleich. Weiterhin unbeeindruckt von den schnellen Ausgleichstreffern eröffnete Vaihingen wieder mit einem langen Ball das Spiel. Manuel Max‘ dritter Schussversuch wäre eigentlich neben das Tor gegangen, ein angeschossener Verteidiger fälschte den Ball aber noch ab und die Gäste gingen durch dieses Eigentor mit 3:2 in Führung. In der 60. Minute hatte dann Rückkehrer Gerds die Möglichkeit die Führung auszubauen. Unter Bedrängnis verfehlte er das Tor jedoch knapp. Die TSG Bruchsal erhöhte in den letzten 10 Minuten den Druck weiter. Vaihingen gelang es nicht den Ball abschließend aus dem Schusskreis zu klären woraus sich eine Strafecke für die Heimmannschaft ergab. Ein flacher Schlag in die rechte Torecke konnte weder vom Torhüter, noch vom Abwehrspieler auf der Linie aufgehalten werden. Bruchsal hatte erneut ausgeglichen. Vier Minuten vor Schluss fiel dann der Siegtreffer. Nachdem Vaihingens Torhüter zunächst noch halten konnte staubte Bruchsal zum 3:4 ab. Der Club an der Enz hatte lediglich noch eine Strafecke, die aber pariert werden konnte.

„Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.“, resümierten beide Trainer. „Wir waren uns unserer Defensivschwäche bewusst, allerdings hatten wir auch im Angriff in der ersten Hälfte Probleme.“, analysierte Trainer Konwiarz das Spiel. Matthias Gerds blickt dennoch optimistisch auf das nächste Spiel in einer Woche: „Das Zusammenspiel wird in der Offensive noch besser, da fehlt uns einfach gemeinsame Spielpraxis.“

 

Es spielten: Oetinger, Zeeb, Clauss, Borimann, Preckel, Brand, Gerstung, Magdalena, Max, Schmid, Gerds, Scheytt, Hollmann, Späth.       


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