Berichte November 2012

Hockey: Club an der Enz punktet auch am zweiten Spieltag

 

Am vergangenen Sonntag stand für die erste Mannschaft der Vaihinger Hockeyherren der zweite Spieltag der Hallensaison in Offenburg an. Wie schon am ersten Spieltag gab es einen Sieg und eine Niederlage.

 

Das erste Spiel des Tages bestritt, nicht wie üblich der Gastgeber, sondern der Club an der Enz musste gegen den Mannheimer HC III antreten. Während die Enzstädter rechtzeitig vor dem Spiel in der Halle waren und sich gut vorbereiten konnten, traf Mannheim erst 20 Minuten nach dem eigentlichen Spielbeginn ein. Nach dieser Wartezeit galt es für die Vaihinger Herren die Konzentration wieder aufzubauen. Mittelfeldstratege Schmid stand wieder im Kader und mit dem Selbstvertrauen vom ersten Spieltag wollte man auch gegen spielstarke Mannheimer punkten. Wie wichtig die Vorbereitung in der fremden Halle war, zeigte sich schnell. Die Mehrzweckhalle war für Hallenhockey alles andere als gut ausgelegt. Der Ball sprang bei fast jedem Pass und vor dem Vaihinger Tor gab es sogar eine Bodenwelle. Mannheim konnte seine technische Klasse daher nicht ausspielen, aber auch für die Schiedsrichter war es schwer zu erkennen, ob der Ball durch die Halle oder technische Fehler hoch gespielt wurde. In der Halle darf der Ball den Boden nämlich grundsätzlich nur zum Torschuss verlassen. Vaihingen spielte gewohnt ruhig im Aufbau und lies nur wenige Chancen zu. Nach 13 Minuten konnte Manuel Max nach einer sehenswerten Eckenvariante die Führung erzielen. Vier Minuten später traf Julio Magdalena mit der Rückhand zum 2:0. Mannheim bekam bis zur Pause nur noch wenige, eher harmlose Chancen. Nach dem Seitenwechsel bekam dann aber auch Vaihingen in der Offensive auf der schlechteren Hallenhälfte Probleme mit den springenden Bällen. Mannheim wurde offensiver und schaffte das Anschlusstor. Danach gab es im Zwei-Minutentakt gleich drei Strafecken für Mannheim. Vaihingens Torhüter konnte die ersten beiden abwehren. Die dritte rettete Kapitän Zeeb mit einem unglaublichen Reflex auf der Linie. Nach 30 Minuten konnte Manuel Max mit einem Heber über den Torhüter aus Mannheim wieder den alten Vorsprung herstellen. Es stand nun 3:1. Doch kurz darauf erzielte der HC mit einem Rückhandstecher den erneuten Anschlusstreffer. Das Spiel wurde wieder enger. Nach 36 Minuten war es wieder Magdalena und erneut dessen Rückhand, die für den 4:2 Endstand sorgte.

Im zweiten Spiel traf der Club an der Enz dann auf die aggressive Heimmannschaft. Ludwig Schmid ermahnte vor dem Spiel seine Mitspieler zur Ruhe. „Wir dürfen uns nicht provozieren lassen.“, so Schmid. Gleich zu Beginn bekam Vaihingen eine Strafecke gegen sich. Fraglich, ob hierbei wirklich ein technischer Fehler oder die Bodenwelle der Grund war. Der erste Schuss konnte abgewehrt werden, jedoch blieb Offenburg in Ballbesitz und ging dann doch noch in Führung. Bis dato waren gerade einmal drei Minuten gespielt. Der Club an der Enz machte in den ersten zehn Minuten mehrere Fehler und wurde gnadenlos ausgekontert. Zur Halbzeit stand es 0:3. Die Trendwende, die sich zum Ende der Halbzeit abgebzeichnet hatte, wollte Vaihingen nach der Pause fortsetzen. Nach einem Bully, verlor man den Ball dann aber unglücklich und Offenburg erzielte das 0:4 aus Vaihinger Sicht. Das Ziel war nun Schadensbegrenzung, denn gewinnen konnte man auf diesem Boden nun nicht mehr. Fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen veranlassten den Club an der Enz dann aber immer wieder zu diskutieren. Die eigene Ordnung ging zunehmend verloren und Offenburg konnte noch zwei weitere Tore zum 0:6 Endstand erzielen. Der Club an der Enz weißt nun, nach der Hälfte der kurzen Hallenrunde eine ausgeglichene Bilanz mit sechs Punkten auf.

In den letzten Jahren hätte dies mit großer Wahrscheinlichkeit zum angestrebten Ziel der Vaihinger, dem Klassenerhalt, gereicht. „Diese Saison gibt es aber bisher weder eine richtig schlechte noch eine allen überlegene Mannschaft.“, weiß Ludwig Schmid. Die Mannschaften sind alle nah beieinander und somit werden wohl noch weitere Punkte benötigt, am besten schon in drei Wochen, wenn es nach Konstanz geht.

 

Es spielten: Löpsinger – Zeeb, Brandauer, Hollmann, Max, Magdalena, Schmid.



Hockey: Club an der Enz bricht mit der Tradition

 

Die Hockeyherren des Club an der Enz starten mit einem Sieg in den ersten Spieltag der Hallenrunde und überwinden dadurch ihre traditionellen Probleme zum Saisonbeginn. Im zweiten Spiel gegen den SV Böblingen fehlte dann am Ende die Kraft um erneut zu punkten.

 

Bereits im Trainingsspiel am vergangenen Donnerstag gegen den Bietigheimer HTC 2 zeigte der Club an der Enz eine gute Leistung. Immer wenn die erste Auswahl der Vaihinger auf dem Feld war, zeigte man sich überlegen.

Die Bestätigung, dass die kurze Vorbereitung doch gereicht haben könnte, gab es dann am Samstag in Mannheim. Vor dem ersten Spiel forderte Kapitän Jan-Michael Zeeb seine Mitspieler auf zunächst ruhig aufzubauen und in der Defensive gut zu stehen. „Unsere Chancen kriegen wir dann von ganz alleine.“, so Zeeb. Um den abwesenden Ludwig Schmid im Mittelfeld zu ersetzen wurde Manuel Max aus der Sturmspitze zurückgezogen. Aus der Jugend wurde Philipp Gerstung zusätzlich in den Kader berufen. Der Club an der Enz begann mit ruhigem Aufbauspiel, gegen Konter war man allerdings anfällig. Nach sieben Minuten wurde die Formation überarbeitet: Manuel Max ging auf seine angestammte Position im Sturm und Dominik Hollmann begab sich ins Mittelfeld. Seine Position in der Abwehr übernahm Dominik Hollmann. Weiterhin hatten jedoch die Gernsbacher ein deutliches Chancenplus. Diese konnten aber alle entweder durch Vaihingens Torhüter und auch zwei Mal durch die Abwehr knapp vor der Torlinie vereitelt werden. Nach zwölf Minuten ergab sich dann die zweite richtig gute Gelegenheit für Vaihingen, die zum Tor führte. Dominik Hollmann verwandelte vom rechten Schusskreisrand, nachdem Julio Magdalena den Torhüter umspielt hatte. Nach zuvor zehn Torchancen des HC Gernsbach entsprach dies nicht wirklich dem Spielverlauf. Allerdings war die Führung aufgrund der Effizienz und der starken Defensive des Club an der Enz nicht unverdient. Der Spielverlauf blieb identisch. Nach 17 Minuten folgte dann ein Vaihinger Doppelschlag. Zunächst traf Max ähnlich wie Domink Hollmann, dann kam der große Augenblick für Jakob Brandauer: Am eigenen Schusskreis eroberte er den Ball, setzte sich gegen zwei Gegner durch und erzielte nach Doppelpass mit Hollmann das 3:0. Kurz danach ging es in die Pause. In den zweiten 20 Minuten zeigte sich der HC Gernsbach deutlich offensiver und spielte teilweise Pressing. Ein kleiner Fehler in der Vaihinger Zuordnung führte zum 1:3 nach 25 Minuten. Der Club an der Enz wollte die Vorentscheidung und spielte teilweise überhastet nach vorne. Das Anrennen der Gernsbacher wurde allerdings nicht mehr belohnt. Vaihingen stand die meiste Zeit sehr sicher und feierte somit im ersten Saisonspiel gleich den ersten Sieg.

Nach nur 45 Minuten Pause ging es gegen den SV Böblingen 2. Dessen Trainer schien das erste Spiel genau analysiert zu haben. Er stellte sein Team offensiver auf und versuchte damit das Aufbauspiel des Club an der Enz früh zu stören. Den läuferischen Aufwand konnten die Böblinger mit einem vollbesetzten Kader kompensieren. Vaihingen stand sicher und lies kaum Chancen zu, allerdings kam man selbst überhaupt nicht vor des Gegners Tor. Die erste Hälfte endete 0:0. Mit nur einem Wechselspieler schwanden dann in der zweiten Hälfte die Kräfte. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff kam es zu den ersten Konzentrationsschwächen und Böblingen nutzte diese zu zwei schnellen Toren. Der Club musste daraufhin noch mehr Energie investieren. Das offensivere Spiel wurde nach einer kurzen Ecke mit dem 0:3 bestraft. Jan-Michael Zeeb gelang fünf Minuten vor dem Ende noch das 1:3, doch nachdem sich dann Vaihingens Torhüter bei einem Konter der Böblinger verspekulierte, vollendete Böblingens Stürmer mit einem Schlenzer ins kurze Eck zum 1:4.

Dennoch ist man in Vaihingen zufrieden. Die Leistung, die wir sonst immer erst im letzten Saisonspiel abrufen konnten, haben wir heute gleich gezeigt.“, meinte Torjäger Max. Mit einem 3:1 aus einem Chancenverhältnis von 5:16 im ersten Spiel war man zudem enorm effektiv. Am nächsten Spieltag am kommenden Wochenende ist dann auch wieder Ludwig Schmid mit dabei und wohl auch Dennis Borimann. Unter all diesen Voraussetzungen könnte es dann schon die nächsten drei Punkte geben.

 

Es spielten: Löpsinger – Zeeb, Brandauer, Hollmann, Max, Magdalena, Gerstung.



Hockey: Herren kurz vor Saisonauftakt

 

Nach dürftigem Saisonstart im Feld beginnt für die Hockeyherren des Club an der Enz an diesem Wochenende die Hallensaison. Wie jedes Jahr treten zwei Vaihinger Mannschaften an.

 

Eine Besonderheit im Hockeysport ist, dass die Feldsaison durch eine sechs-monatige Winterpause unterbrochen wird, in welcher dann eine Hallensaison gespielt wird. „Die Unterschiede sind zwar groß und die Umstellung durchaus aufwendig, aber wir sind es ja gewohnt“, meint Trainer Max dazu. Seit drei Wochen trainieren die Vaihinger Herren nun in der Halle und heute geht es für die 1. Mannschaft zum Auftakt der 2. Verbandsliga nach Mannheim. Dabei werden an jedem der insgesamt vier Spieltage zwei Spiele bestritten. Die 2. Mannschaft des CEV startet am 08.12. in der 6. Verbandsliga. Trotz des eigentlichen Klassenerhalts am letzten Spieltag der vergangenen Saison ist man durch eine Ligareform abgestiegen. Dies bietet aber auch die Chance die Nachwuchsspieler langsam an das höhere Niveau heranzuführen und auch ein paar Mitglieder aus der Gründerzeit des Vereins könnten in dieser Mannschaft mitspielen.

„Grundsätzlich sind wir keine Hallenmannschaft. Das liegt uns nicht so wirklich“, meint Daniel Löpsinger. Obwohl auf dem Feld technisch anspruchsvolles Hockey gezeigt wird, scheint in der Halle dafür der Platz zu fehlen und in der Defensive wird teilweise zu rustikal gearbeitet. Fast schon traditionell wurde daher nach einem schlechten Start in die Hallensaison der Abstieg immer erst im letzten Spiel auf teilweise dramatische Weise doch noch verhindert. Das Ziel ist es deshalb dieses Jahr erfolgreicher zu starten, auch wenn mit Ludwig Schmid und dem immer noch verletzten Benedikt Schneider zwei wichtige Spieler fehlen werden. Zur Vorbereitung wurde deshalb am Donnerstag ein Vorbereitungsspiel gegen den Bietigheimer HTC 2 absolviert. Die Mannschaft spielt ebenfalls in der 2. Verbandsliga. Bis zum Saisonauftakt kann dann zwar nichts mehr trainiert werden, aber es wurde ein Spiel unter Wettkampfbedingungen absolviert und der eigene Standort bestimmt.

Die 2. Mannschaft kann zwar nicht mehr absteigen, allerdings wird dennoch jedes Spiel mit dem Ziel zu gewinnen angegangen. „Gewinnen will man schließlich immer und nicht nur dann, wenn man einen Abstieg vermeiden muss. In so einer Liga ist auch ein Aufstieg nicht kategorisch auszuschließen.“, sagt Karl-Heinz Brust.

In beiden Mannschaften fehlt eine klare Einschätzung der kommenden Saison. Auftaktsiege der beiden Mannschaften könnten für eine ruhige Saison sorgen, sollte dies allerdings nicht klappen, will der Club an der Enz den Zuschauern am Saisonende wieder ein Finale furioso mit glücklichem Ende bieten.


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