Berichte Oktober 2014

Hinrunde endet mit knapper Niederlage


Die Hockeymänner des Club an der Enz konnten im letzten Hinrundenspiel bei der TSG Bruchsal leider keine Punkte mitnehmen. Die Gründe dafür waren unterschiedlich.


Bereits die Ausgangslage war für die Vaihinger Spieler nicht gerade optimal. Mit einem gerade so ausreichenden Kader von 11 Spielern traf der Club an der Enz in Bruchsal auf eine äußerst seltene Kunstrasensorte. „Der Platz hier ist so stumpf, dass man fast schon meint auf Naturrasen zu spielen und der Ball enorm gebremst wird.“, stellte Dominik Hollmann fest. Die Vaihinger begannen ihr Spiel dementsprechend defensiv und versuchten auf die altbewährte Kontertaktik zurück zu greifen. Zehn Minuten lang bekam Bruchsal dadurch auch keine nennenswerten Torchancen. Dann aber setzte sich ein Bruchsaler Stürmer an der Schusskreismitte durch und schob am Vaihinger Torhüter vorbei zum 1:0 ein. In der Folge verlor Bruchsal dann aber komplett die Spielkontrolle. Der Club an der Enz konnte so zwei schnelle Konter fahren und innerhalb von nur fünf Minuten war das Spiel gedreht. Zunächst stand Philipp Gerstung am langen Pfosten genau richtig für den Ausgleich, kurz danach staubte Matthias Späth nach einer Torhüterparade zur Führung ab. Die Gastgeber nahmen danach eine Auszeit, die in eine sehr energische Ansprache durch den Bruchsaler Trainer mündete. Ludwig Schmid hingegen war voll des Lobes für seine Mitspieler, die sich auf dem schwierigen Platz gut zurecht fanden. Durch eine Strafecke hätte Vaihingen die Führung fast noch weiter ausgebaut. Mit dem Pausenpfiff war es dann aber Bruchsal, das nochmals zum Ausgleich kam. Wieder setzte sich der gleiche Bruchsaler mit starker Technik und körperlichem Einsatz gegen die Vaihinger Innenverteidigung durch, sodass es mit 2:2 in die Halbzeit ging. Daniel Löpsinger lobte in dieser dennoch seine Mitspieler und erinnerte an das letzte Spiel in Bruchsal, bei dem die Gastgeber ebenfalls bis zur letzten Minute für den Sieg kämpfte.
Im Laufe der zweiten Halbzeit führte die Bruchsaler Motivation aber immer mehr zu einem unfairen Spiel mit zahlreichen Körperfouls gegen die Vaihinger Spieler. Da halfen auch die berechtigten Beschwerden des Vaihinger Kapitäns beim Schiedsrichter nichts. Die Gäste zogen sich dadurch nur den Unmut der Schiedsrichter zu. So fiel auch das Tor zum 3:2 nach einer äußerst fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung. Nachdem eine Bruchsaler Flanke fast einen Vaihinger auf Hüfthöhe getroffen hätte konnte Bruchsal aus kurzer Distanz unhaltbar verwandeln. In der Folge ließ bei den Vaihinger Herren aufgrund des stark körperbetonten Spiels immer mehr die Kraft nach. Eine Großchance zum Ausgleich nach einer Strafecke ging zehn Minuten vor Spielende knapp am Tor vorbei. Danach passierte nichts mehr, das das Ergebnis hätte beeinflussen können. Die Vaihinger haderten nach dem Spiel sehr mit dem Ergebnis, da ein Unentschieden definitiv verdient gewesen wäre. „Es war wieder ein typisches Bruchsal-Spiel.“, fasste Torhüter Löpsinger zusammen. „In der zweiten Halbzeit haben wir auch letztes Jahr hier kein faires Spiel mehr erlebt. Am Ende zählen aber nur die drei Punkte und die haben sich die Bruchsaler wie auch immer gesichert“. Trotzdem können die Vaihinger nun mit dem 4. Tabellenplatz einigermaßen zufrieden in die Hallensaison wechseln.


Es spielten: Löpsinger - Zeeb, Späth, Schmid, Max, Gerstung, Hollmann, Cioflica, Preckel, Brand, Borimann.

Mädchen B erreichen Verbandsliga Endrunde!


Am vergangenen Sonntag fand in Merzhausen bei Freiburg, die Endrunde der Verbandsliga – Mädchen B im Hockey statt. Mit von der Partie waren auch die Mädchen des Clubs an der Enz.

 

Allein die Teilnahme am Endturnier kann schon als
großer Erfolg gewertet werden. Doch einmal dabei, wollte man auch zumindest das Endspiel erreichen. So traf man gleich im ersten Spiel auf das favorisierte Team aus Merzhausen. Entsprechend nervös zeigten sich die Vaihinger Spielerinnen. Noch nicht richtig in der Partie, stand es schon 1:0 für Merzhausen.
Doch ab der 4. Minute konnte sich Vaihingen aus der Umklammerung lösen und gestaltet das Spiel ausgeglichener. Nach einem unglücklich verursachten
Siebenmeter stand es aber plötzlich 2:0. Danach ging in der ersten Hälfte nicht mehr viel zusammen. Ein Konter von Merzhausen in der 13. Minute brachte das 3:0. Den mitgereisten Fans schwante schon Böses. Doch nach einer Standpauke von den Trainerinnen Lena Klösel und Isabelle Humbeck in der Halbzeitpause, rappelten sich die Enzstädterinnen noch einmal auf. Mit viel Elan ging man in die zweite Hälfte und gestaltet die Begegnung ausgeglichen. Immer wieder kamen die Vaihingerinnen gefährlich vor das gegnerische Tor. Doch entweder verhinderte die glänzend aufgelegte Torhüterin aus Merzhausen oder das eigene Unvermögen, den verdienten
Anschlusstreffer. So gab es am Ende eine nicht ganz leistungsgerechte 3:0
Niederlage.
Im Spiel um Platz 3 traf man dann auf den HC Ludwigsburg 2, der sein Spiel 6:5 im Siebenmeterschießen gegen den Freiburger TS 1844 verloren hatte. Da man in der regulären Saison beide Spiele gewinnen konnte, zeigten sich die Mädchen vom Club sehr zuversichtlich. Entsprechend schwungvoll ging man in die Partie. Schon in der ersten Minute, nach einem schnellen Angriff der Vaihingerinnen, zappelte der Ball zum 1:0 im Ludwigsburger Tor. Auch im weiteren Verlauf der Partie ließ man den Barockstädterinnen kaum Zeit um Luft zu holen, allein ein weiterer Treffer wollte nicht gelingen. Hier fehlte es noch an der Kaltschnäuzigkeit, um auch klarste Chancen zu verwerten. Doch auf Grund des ersten Spielabschnitts war man sich sicher, dass das 2:0 nur noch eine Frage der Zeit sei. Leider kam es dann aber ganz anders. Nach
der Pause waren die Vaihingerinnen nicht wieder zu erkennen. Die Beine wurden immer schwerer und das Spiel nach vorne kam fast vollständig zum Erliegen.
Ständig in die Defensive gedrängt, kamen die Ludwigsburgerinnen nach einer
Unachtsamkeit auf der rechten Seite zum Ausgleich. So stand es nach der regulären Spielzeit 1:1. Das Siebenmeterschießen musste entscheiden. Da gelang dem Club an der Enz kein einziger Treffer und so musste man sich am Ende etwas unglücklich mit 3:1 geschlagen geben. Auch wenn die Enttäuschung über das Abschneiden groß war, kann man positiv Bilanz ziehen. So glaubte zu Beginn der Saison niemand an das Erreichen der Endrunde und schon gar nicht, dass man mit den besten Teams der Verbandsliga Baden-Württemberg mithalten kann!


Es spielten:
Friederike Denk, Tia Dercks, Helin Dürr, Josephine Fegert,
Emily Große-Freese, Elena Humbeck, Inken Kräber, Nina Meierhofer,
Julia Michaelis, Katrin Nigge, Pia Staudenmaier


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