Mein FSJ beim Club an der Enz

Ein Jahr für einen Sportverein arbeiten und das auch noch als Zivildienstersatz anerkannt bekommen? Als ich diese Chance bekam musste ich nicht lange überlegen. Beim Hockeyverein Club an der Enz bot sich mir die Gelegenheit in einem angenehmen Arbeitsumfeld zahlreiche interessante Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen. Außerdem konnte ich eigene Gedanken und Ideen einfließen lassen, was das Vereinsleben und die Trainingsorganisation angeht.
Meine Aufgabenfelder gliederten sich in drei Teilgebiete: Erstens der Trainingsbetrieb. Hierzu zählte das hockeyspezifische Training mehrerer Jugendmannschaften sowie Konditionstraining für alle Altersklassen. Zweitens Schulhockey. In einem Jahr besuchte ich alle Grund- und weiterführenden Schulen in Vaihingen und Umgebung. Während einer Doppelstunde des Sportunterrichts brachte ich den Kindern mit Unterstützung des jeweiligen Lehrers die Grundlagen des Hockeysports bei und versuchte so neue Mitglieder zu werben. Drittens hatte ich organisatorische Aufgaben zu erledigen. Hierzu zählte die Durchführung eines Sportfestes, der Mietgliederversammlung und Aufgaben in der Verwaltung.
Sowohl die Kinder in den Mannschaften als auch in den Schulen waren sehr aufgeschlossen und mit Freude dabei. Schon nach wenigen Minuten waren sie Feuer und Flamme. Sehr motivierend war, dass das Engagement an den Schulen Wirkung zeigte, da mehrere Kinder den Weg in den Verein fanden. Durch die Aufgaben in der Verwaltung bekam ich einen interessante Blick hinter die Kulissen eines Vereins.
Ich konnte viele Aufgaben selbst gestalten. Doch es war in keinem Fall so, dass ich auf mich allein gestellt war. Jeden Montag stand eine Sitzung mit der für mich verantwortlichen FSJ-Beauftragten des Vereins auf dem Plan. Hier wurden die Aufgaben für die kommende Woche besprochen sowie die erledigten analysiert. Außerdem traf ich mich ein mal im Monat mit dem 1. Vorsitzenden des CEV.
Zu den Aufgaben im Verein kamen zwei Wochen mit anderen Freiwilligen aus ganz Baden-Württemberg. Die Baden-Württembergische Sportjugend veranstaltete Lehrgänge und Fortbildungen in verschiedenen Sportschulen des Landes. In diesem Zusammenhang lernte ich viele neue Leute kennen und machte einen C-Trainerschein im Bereich Breitensport.
Herausforderungen, neue Leute und Erfahrungen waren stetige Begleiter. Das Wissen, etwas verändern zu können und einen Beitrag beizusteuern, dass sich dieser Verein weiterentwickelt waren eine große Motivation. Insgesamt kann ich sagen, dass ich beim Club an der Enz ein spannendes, interessantes und ereignisreiches Jahr verbracht habe, dass ich auf keinen Fall missen möchte.

 

Daniel Mayr


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